10.-26.09.2014: Schweden/ Norwegen

10.-26.09.2014: Schweden/ Norwegen

Hallo zusammen,

ich habe es denn dann auch mal geschafft die Trekkingtour aus 2014 zusammenzufassen 🙂 Immerhin noch vor der Tour, die wir in diesem Jahr machen werden!

Mittwoch, 10.09.2014:

Um 2 Uhr bin ich aufgestanden, habe zum letzten Mal richtig geduscht und die Haare gewaschen und geföhnt. Mit den Jungs sind wir dann auch noch eine kleine Runde Gassi gelaufen, damit wir dann um 4 Uhr Nils abholen konnten. Den ersten Teil der Strecke bin ich gefahren, nach ein paar Stunden haben wir gewechselt und Dennis ist dann den Rest bis nach Rostock gefahren. Um ca. 11 Uhr waren wir schon in Rostock und haben alle Formalitäten bezüglich der Fähre erledigt.

Wir sind dann wieder vom Hafen weg und haben uns einen Supermarkt und eine Bäckerei gesucht. Dort haben wir Proviant für die 6 Stündige Überfahrt nach Trelleborg gekauft. Mit den Jungs sind wir dann nochmal eine große Runde Gassi gelaufen. Auf der Fähre sollte es zwar eine „Hundetoilette“ geben, aber man weiß ja nicht, was einen da erwartet. Da wollten wir kein Risiko eingehen und ausserdem hatten wir ausreichend Zeit.

Um 14 Uhr mussten wir uns für die Fähre anstellen und um kurz nach 15 Uhr ging es dann endlich los. Wir hatten das Glück, dass wir die einzigen Passagiere mit Hunden waren und so hatten wir die, doch recht schöne, Hundekabine für uns allein.Insgesamt hätten 8 Hunde hier Platz gefunden. Jeder Hund kann in der Nische angebunden werden, da war ein dicker Ring in der Wand, und hat ein eigenes Kissen zur Verfügung. Wassernäpfe standen auch mehrere bereit. Für die Menschen war auch gesorgt, ein großer Tisch mit ausreichend Stühlen und auf eine bequeme Bank am Fenster konnte man es aushalten und sogar ein bisschen schlafen. Es hätte uns schlimmer treffen können.

Um 21 Uhr haben wir in Trelleborg angelegt und um ca 22 Uhr waren wir von der Fähre runter. Mit einigen kleinen Zwischenstopps sind wir eigentlich die ganze Nacht durchgefahren.

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Donnerstag, 11.09.2014:

Von 1-3 Uhr haben wir eine „längere“ Schlafpause gemacht.Wir haben die Strecke von der Fahrzeit her ein bisschen unterschätzt und haben uns entschieden, im Auto zu schlafen… es war alles andere als bequem, aber immer noch besser als Nichts. Nach den paar Stündchen „Schalf“ ging es durch eine dicke Nebelsuppe weiter in Richtung Norden.

Bevor wir unser Ziel erreicht haben, haben wir nochmal kurz bei einem ICA Supermarkt angehalten und uns noch ein bisschen Brot und Aufstrich (Streichkäse mit Rentiergeschmack ☺) für die Tour gekauft. Um kurz vor 12 Uhr haben wir dann auch endlich die Fjäll Station erreicht. Der Nebel hatte sich auch aufgelöst und die Sonne hat gelacht. In der Fjäll Station haben wir uns umgezogen und danach das Auto auf den Langzeitparkplatz gestellt.

Das Abenteuer konnte also beginnen! Für unsere erste Etappe haben wir uns nicht so viel vorgenommen, da die Rucksäcke schon sehr schwer waren (Dennis und Nils je ca. 23 Kg und ich ca. 16 Kg) und wir von der Fahrt auch noch ziemlich kaputt waren. Wir sind dann nur ein kleines Stück bis über die Grenze nach Norwegen gelaufen und haben dort unser Zelt aufgebaut.

Besonders schön fand ich, dass wir schon innerhalb der ersten paar Stunden 3 Rentiere gesehen haben. Ausser im Zoo hatte ich die ja noch nie „in echt“ gesehen (Das sollten allerdings nicht die Letzen sein… irgendwann waren die Viecher auch ein bisschen nervig☺). Ohne Gepäck sind wir dann noch auf Berg rauf gekrabbelt und haben ein bisschen die Aussicht genossen, bevor wir dann unsere tägliche Portion Nudel gegessen haben und uns danach zum Schlafen hingelegt hatten.

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Freitag, 12.09.2014:

Die Nacht war ziemlich windig und es hatte ein bisschen geregnet. Wenn man das nicht gewohnt ist, ist das ein bisschen gruselig. Zu Hause kennt man die Geräusche, die man Nachts hört, aber hier war alles komplett neu für uns. So still, aber irgendwie war doch immer was zu hören (Regen, Wind, Tiere…) Am Morgen sind wir, gegen 7 Uhr, von der Sonne geweckt worden. Das war dann wieder ganz angenehm. Jamiko und Bentley haben die erste Nacht im Zelt gut überstanden und sind sich nicht auf die Nerven gegangen.

Nach dem Frühstück sind wir dann auch mit Sack und Pack weiter um den Gröveljön herum. Dort haben wir den gekennzeichnet Wanderweg verlassen und haben uns auf dem ungekennzeichneten Wanderweg (der in Wanderkarten aber trotzdem eingezeichnet ist 🙂 ) fortbewegt. Von der felsigen Landschaft sind wir dann in einen wunderschönen kleinen Wald gelangt. Hier haben wir auch relativ schnell einen geeigneten Zeltplatz gefunden und unser Lager für die Nacht aufgeschlagen.

Die Herren haben dann versucht ein Feuer zu machen, hat anfangs auch geklappt, aber das Holz war noch zu feucht und relativ schnell haben wir alles zu genebelt. Der erfolgreiche Löschversuch, mit noch mehr Nebel…, war amüsant anzuschauen.  Jamiko haben wir Abends in eine Kinderjacke gesteckt, da der arme Kerl ohne Unterwolle doch recht schnell angefangen hat zu frieren. Die Jacke haben wir von Lea, Dennis Schwester, gesponsert bekommen, da sie raus gewachsen war. Jacke und Decke hat Jamiko die Nächte aber gut überstanden.

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Samstag, 13.09.2014:

Die Nacht war mega kalt und am Morgen hatten wir auch eine schöne Schicht Eis auf dem Zelt. Später haben wir herausgefunden, dass es ca. -7°C war. Zum Glück kam die Sonne relativ schnell raus und wir konnten uns aufwärmen. Es wurde sogar so schön, dass nach dem Frühstück schon wieder T- Shirt angesagt war!

Wir sind dann auf den nächsten Berg rauf. Eigentlich gab es hier nur Felsen und Steine und ansonsten nichts, trotzdem war  die Aussicht sehr beeindruckend. Den ganzen Tag haben wir keinen Menschen getroffen, das war irgendwie komisch.  Aber genauso haben wir uns das vorgestellt, viel Ruhe und ansonsten nichts.

Auf jeden Berg folgt natürlich auch ein Tal und hier war wieder das komplette Gegenteil zu sehen. Bäume, Sträucher und kleine Seen und Flüsschen schlängelten sich hier durch die Landschaft. Im Wald haben wir auch eine der vielen privaten Hütten der Norweger gefunden. War ein bisschen wie in einem schlechten Film…. 3 Menschen allein in der Wildnis und ein Verrückter, der in einer Hütte im Wald haust… Wir hatten aber Glück, denn angry Joe (Wie wir den Irren, der vermeintlich in den Wäldern lebt,genannt haben) war nicht zu Hause☺

Sicherlich amüsant anzuschauen war, als ich irgendwann ins Gebüsch gekullert und wie ein dicker Käfer auf dem Rücken liegen geblieben bin 😀 Schuld waren diese komischen schwedischen Hühner, die fliegen erst los wenn man fast neben denen ist oder drauf tritt. Wenn man nicht damit rechnet (man sieht sie ja nicht!) und einen Hund an der Leine hat kann das ganz schnell im Gebüsch enden. Das ist uns dann auch noch öfters passiert, aber dazu möchte ich sagen, dass ich nur dieses eine Mal hingefallen bin :). Andere Leute hat es öfters umgehauen *grins*.  Wir haben uns jedes Mal natürlich schön vor den Hühnern erschreckt und die haben sich da glaub ich einen Spaß draus gemacht uns zu ärgern…

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Sonntag, 14.09.2014:

Nach dem Frühstück und dem jetzt schon üblichen morgendlichen Packritual ging es dann wieder weiter. Heute hatte die Natur so einiges für uns zu bieten: Viele Bäume, Sträucher, Bäche, kleine Seen und Felsen in allen möglichen Größen und Formen. Nachdem wir los gelaufen sind haben wir dann auch relativ schnell den Weg verloren. Da wir aber ungefähr wussten wo wir hin wollten und man den Berg auch schön von überall aus sehen konnte sind wir dann halt querfeldein gelaufen. Das war super anstrengend, die Wege sind so schon echt schwierig zu gehen, aber mitten durch die Pampa war nochmal eine ganz andere Nummer.

Wir haben dann irgendwann einen Fluss gefunden, über den mussten wir drüber. War aber leider zu breit um drüber zu springen, Trittsteine gab es nicht und eine „Brücke“ oder zumindest Baumstämme über dem Fluss gab es auch nicht. Wir sind dann also munter am Fluss entlang gelaufen bis wir dann eine passende Stelle gefunden hatten. Unsere „Brücke“ waren ein paar mini Baumstämme, hat aber funktioniert ☺

Danach haben wir uns erstmal eine kleine Pause gegönnt. Den Weg haben wir,zum Glück, kurz nach der Pause wiedergefunden. So konnten wir uns unserem Ziel für diesen Tag schnell nähern.

In Oasen haben wir die Nacht verbracht. Das war wirklich wie eine kleine Oase. Ein See mit einem Bach und ein paar kleine Bäumchen drum rum und ansonsten einfach Nichts.

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Montag, 15.09.2014:

Der Wanderweg führte uns heute wieder zurück in den Wald. Wir haben das Alaska Europas entdeckt! So wunderschön, da muss man eigentlich nicht mehr viel sagen, ich finde die Bilder sprechen für sich.

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Dienstag, 16.09.2014:

Heute mussten wir zuerst durch ein relativ sumpfiges Gebiet und dann später an einem Steilufer an einem See vorbei. Natürlich ging es hier auch immer schön auf und ab. Würde ja sonst zu einfach sein☺

Unsere Zelte haben wir auf einer kleinen Landzunge errichtet. Hier waren wir von 3 Seiten vom Wasser umgeben. Der Sonnenuntergang war hier besonders schön anzusehen. Nils und Dennis sind sogar richtig schwimmen gegangen…. Ich hab mich bis knapp unter die Knie rein getraut, dann war mir das auch eindeutig zu kalt… brrr…. Jamiko und Bentley haben mal die Pfoten ins Wasser gesteckt, das war es dann aber schon. In der Sonne konnte man sich wieder richtig gut aufwärmen! Das hätten wir auch nicht geglaubt, dass wir im September in Schweden in einem See schwimmen gehen.

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Mittwoch, 17.09.2014:

An diesem Morgen war es sehr nebelig und wir haben einfach ein bisschen länger am Zeltplatz gesessen. Wir wollten, dass die Zelte wenigstens ein bisschen trocknen können, bevor wir die wieder einpacken.. nasse Zelte aufbauen ist echt fies….

Los ging es dann auch schon mit der, für uns, schwierigsten Brückenüberquerung. Es war eine ziemlich gut ausgebaute Hängebrücke. Für Bentley, der getragen werden konnte, kein Problem. Jamiko musste aber ganz alleine da rüber und das Teil schaukelte schon sehr stark. Also Dennis eine Leine an das Geschirr gemacht und ich habe auch eine Leine an das Geschirr gemacht und die Schleppleine als 3. Sicherheit. Ich bin dann voraus, danach kam Jamiko und am Ende ist Dennis gelaufen. Wir haben auch nur knapp 15 Minuten gebraucht um da rüber zu kommen. Bei jedem Schaukeln hat sich Jamiko platt auf die Brücke gelegt und wir mussten erstmal warten bis die Brücke sich wieder beruhigt hatte. Dann ging es wieder einen Schritt weiter und dann mussten wir wieder warte…. usw….. Aber am Ende haben wir es dann doch geschafft!

Der Rest des Weges war eigentlich wie immer…. Rauf und runter und am Ende haben wir wieder einen See zum Lagern gefunden. Am See war sogar ein Sandstrand!

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Donnerstag, 18.09.2014:

An diesem Tag sind wir zur Rogenstugan gelaufen. Dies ist eine der Versorgungshütten. Zu unserem Glück waren die Hütte auch noch bis zum 29.09.2014 bewirtet. Man konnte also noch ein bisschen Essen nachkaufen (Nudeln, Reis, Schokolade). Die Schokolade war mir besonders wichtig 🙂  Der Stugwart war sogar ein Deutscher, da konnte man sich auch mal wieder mit jemand anderem unterhalten. Für ein paar Kronen durften wir unser Zelt in der Nähe der Stugan aufstellen und konnten in der Stugan am Gasherd was kochen und uns aufwärmen. Wir haben Kartoffelpüree und Köttbullar aus der Dose gemacht, die wir vorher beim Stugwart gekauft hatten. Die 8 Mann Portion hat grade mal für uns 3 gereicht☺. Der Stugwart war auch noch so nett und hat uns die Sauna, die zur Rogenstugan gehört, aufgeheizt. Es gab heißes Wasser, eine Sauna und wir konnten an einem richtigen Tisch essen – Wir hatten also mega Luxus an dem Tag.

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Freitag, 19.09.2014:

Morgens war es sehr nebelig und kalt (Wie immer 🙂 ). Wir haben in der Rogenstugan gefrühstückt und sind, nach einer Tasse Kaffee, wieder losgelaufen. Telefonisch haben wir, noch von der Rogenstugan aus, eine Unterkunft für nach der Tour gemietet, da es bereits absehbar war, dass wir vor der geplanten Zeit wieder an der FjällStation eintreffen werden. Unseren Zeltplatz für die Nacht haben wir wieder an einem kleinen See aufgeschlagen. Langsam sind die Rentiere auch echt lästig geworden. Andauernd standen die hinter irgendwelchen Hügeln und haben uns „aufgelauert“ und die Hunde ein bisschen verrückt gemacht. Beiden wollten natürlich immer da hin 😉 Bentley und Jamiko haben an diesem Abend auch mal was besonderes zum Essen bekommen. Einen ganzen Beutel Kartoffelpüree haben sich die beiden teilen dürfen. Hat ihnen auch gut geschmeckt☺

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Samstag, 20.09.2014:

Dieser Morgen war kein guter Morgen- zumindest nicht für die Menschen. Nach dem Frühstück haben wir alles so wie immer eingepackt. Ich hatte mich um Jamiko und meinen Rucksack gekümmert und Dennis hatte Bentley und seinen Krams zum einpacken. Irgendwann war dann aber die orangene Schleppleine nicht mehr zu sehen.

Da hat sich der Bentley also klammheimlich aus dem Staub gemacht und ist mal eben selber auf Erkundungstour gegangen. Wir natürlich in alle Himmelsrichtungen gelaufen und ein bisschen wild und wirr nach Bentley gerufen und etwa 200 Meter von unserem Zeltplatz entfernt stromerte der kleine König ganz entspannt zwischen den Felsen hindurch und war sich keiner Schuld bewusst. Die paar Minuten waren erstmal ein richtiger Schock gewesen, aber da wir den Helden ja wieder eingesammelt hatten war alles wieder gut und alles konnten dann den gewohnten Gang gehen. – DAS passiert und definitiv kein zweites Mal. Ab jetzt steht Bentley immer unter strengster Beobachtung 😉

Wir sind dann wieder weiter –  bergauf und bergab. Das Wetter wurde ein bisschen schlechter und es sah ordentlich nach Regen aus. Unseren Zeltplatz hatten wir diesmal in der Näher einer Nothütte errichtet. Hier kann man sich rein setzen und auch was zu essen zubereiten, man darf aber nicht in diesen Hütten übernachten, da diese frei sein sollen, wenn tatsächlich jemand in einer Notsituation eine Unterkunft braucht. Die Hütten sind (im Nachhinein betrachtet) ziemlich schäbig, aber wenn man da ist sind die super. Es ist relativ warm, windgeschützt und auch trocken. Diesmal sind wir sogar richtig lange wach geblieben. Wir mussten uns ja schließlich nicht sobald die Sonne untergeht und es kalt wird in die Zelte verkriechen. Wir haben zwar leider keine Sterne gesehen, aber war trotzdem mal ganz nett auf einer Bank zu sitzen und einfach aus dem kleinen Fenster zu gucken.

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Sonntag, 21.09.2014:

Nachts war es sehr windig und es hat auch immer mal wieder geregnet. Zum Frühstück haben wir uns wieder in die Hütte verzogen, in der Hoffnung, dass das Wetter besser wird. Einen anderen Wanderer haben wir dann auch vorbei schleichen sehen und ihn dann erstmal auf einen Kaffee eingeladen.

Der gute Mann kam aus Fulda, das haben wir dann herausgefunden, nachdem wir uns zuerst auf Englisch unterhalten hatten und dann bemerkt haben, dass wir beide einen komischen Akzent haben der ziemlich deutsch kling☺ Also keine Verständigungsproblem! Nachdem er dann weg war haben wir uns vorsichtshalber in die Regenklamotten geschmissen (was sich später auch als richtige Entscheidung herausgestellt hat) und sind los.

Wir haben es dann bis zum See Hävlingen geschafft. Dort steht die Vandrarstugan. Hier war kein Stugwart mehr, aber man konnte das Geld für die Übernachtung in einen Umschlag legen und diesen dann in einen verschlossenen Briefkasten stecken. Wir konnten dann in der Hütte wieder richtig kochen, den Kamin befeuern und wir haben in echten Betten geschlafen, zwar Hochbetten, aber Bett ist Bett! Wir alle fanden das mal wieder extrem komfortabel in einem richtigen Bett zu schlafen.

Wir hatten das Glück, dass niemand sonst auf die Idee gekommen ist hier Rast zu machen. So hatten wir die Hütte komplett für uns. Fotos haben wir auf dem Stück keine gemacht, da die Kameras alle regensicher verstaut waren. Der Wind war zum Teil auch so heftig, dass man sich richtig bemühen musste um voran zu kommen.

Montag, 22.09.2014:

Das Wetter ist über Nacht nicht viel besser geworden. Es hat zwar nicht mehr geregnet, aber windig war es immer noch. Wir haben die Hütte sauber gemacht, die Wasser- und Holzvorräte wieder aufgefüllt und sind dann los in Richtung Grövelsjön. Eigentlich hatten wir ja vorgehabt, dass wir noch 2x draußen übernachten wollen, aber das Wetter hat sich so schnell verschlechtert und wir waren auch nur noch knappe 10 Km vom Ziel entfernt, dass wir auf jedem Berg versucht haben Handyempfang zu bekommen.

Irgendwann hat es dann auch geklappt und wir haben nochmals beim Grövelsjö Garden angerufen und das Ferienhaus bereits ab heute Abend gemietet. Ab da ging alles sehr schnell, denn wir wollten alle unter eine Dusche mit warmen Wasser. Die Hunde haben anscheinend auch gemerkt, dass wir im Endspurt sind und haben sich nochmal richtig ins Zeug gelegt.

Nachmittags waren wir dann auch tatsächlich da – müde, dreckig und bestimmt nach Veilchen und Rosen duftend sind wir dann erst zur Rezeption und dann in das Ferienhaus. Super gemütlich: mit einer kleinen Sitzecke, Kochnische, Sofa und TV mit 3 Sendern, 2 Schlafzimmern mit je einem Hochbett und ein kleines Badezimmer. Reichte für uns völlig aus. Nachdem wir alle sauber und warm waren sind Dennis und Nils zum 40 Km entfernten Supermarkt gefahren und haben da erstmal für Pizza, Burger und Spinattaschen eingekauft. Bier, Eierlikör, Cider und Mojito waren auch dabei.

In der Nacht hatten wir sogar den ersten Schnee… Wir waren alle happy, dass wir nicht noch im Zelt schlafen mussten.  3 Tage haben wir dann noch entspannt in der Hütte verbracht und sind dann am 25.06.2014 nach Göteborg gefahren. Dort haben wir nochmal eine Nacht Zwischenstopp gemacht und am 26.09.2014 sind wir ganz von Trelleborg aus wieder mit der Fähre nach Rostock gefahren. Am 27.09.2014 sind wir um 3 Uhr Morgens wieder zu Hause angekommen. Bis 4 Uhr habe ich noch schnell alles ausgepackt und weggeräumt und dann sind wir erstmal ins Bettchen gegangen…

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So, das war der „Kurzüberblick“ über unsere Tour durch Schweden/ Norwegen 2014.

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Mein Fazit: Ich würde es immer wieder machen. Man kann gar nicht richtig beschreiben, wie es sich anfühlt dort zu sein- wirklich unbeschreiblich schön. Wer es kann, sollte so eine Tour mal gemacht haben. Es ist ein Erlebnis… ein richtiges Abenteuer!

Dieses Jahr geht’s dann nach Abisko auf den Kungsleden! Wir freuen uns jetzt schon!

Hier nochmal ein kompletter Überblick der Tour 2014 an Hand der Karte:

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