Trekkingtour 09-2015: Die Packliste

Trekkingtour 09-2015: Die Packliste

Heute widme ich mich, wie am letzten Wochenende versprochen, der Packliste für unsere Trekkingtour. Dazu werde ich den ein oder anderen Gegenstand etwas erläutern. Also, nehmt euch etwas Zeit, es wird heute ein etwas längerer Beitrag 🙂

Rucksack

Mein Rucksack ist der Deuter AirContact 65 + 10 L. Er fasst somit 75 Liter Volumen und hat mir auf unserer ersten Trekkingtour sehr gute Dienste geleistet. Mit ca. 25 kg Gepäck lässt sich dieser Rucksack während der gut Tour tragen. Danys Rucksack ist der Bach Lite Mare Lady FA. Er umfasst 60 Liter Volumen und wird vorrausichtlich mit 18 kg beladen.
Wahrscheinlich wundert ihr euch jetzt, wie schwer so ein Rucksack beladen wird und vor allem womit…wenn ihr am Ende dieses Beitrages angekommen seid, wisst ihr warum 😉

Zelt (ca. 3,1 kg)

Unser Zelt ist das Helsport Fjellheimen light 4 Camp. Wichtig war uns, dass wir mit einem Zelt unterwegs sind, in dem wir und unsere zwei Hunde genügend Platz haben. Zusätzlich sollte das Zelt aber auch möglichst leicht sein und ein vernünftiges Packmaß besitzen. So haben wir uns, nach einigen Recherchen im Internet und studieren von diversen Testberichten, letzten Endes für das Fjellheimen light entschieden. Bei einem Gewicht von ca. 3,1kg und einem Packmaß von 20cm x 42cm war die Entscheidung schnell getroffen. Mit einem Helsport Zelt haben wir schon letztes Jahr gute Erfahrungen gemacht. Da konnten wir das Zelt von unserem Freund Nils, der uns auf dieser Tour begleitet hat, nutzen und schätzen lernen.

Isomatte (2x ca. 910 g)

Wir besitzten zwei Therma-A-Rest Trail Pro Matten. Die Matten sind faltbar, selbstaufblasend und haben ein geringes Packmaß. Außerdem bieten sie uns, während wir unterwegs sind, einen guten Komfort, so dass man am nächsten Morgen gut erholt in den nächsten Tag starten kann 😉

Trekkingstöcke

Sobald es mal durch den ein oder anderen Fluss geht, sind Trekkingstöcke so gut wie unverzichtbar! Auf unserer letzten Tour konnten wir uns mehrfach davon überzeugen. Wir haben uns nicht die teuersten Trekkingstöcke zugelegt, sondern sind hier ganz naiv bei Lidl im Onlineshop shoppen gewesen und haben uns Trekkingstöcke aus dem Frühjahrsangebot zugelegt. Enttäuscht haben sie uns bis jetzt nicht und werden sicherlich auch die ein oder andere Tour noch durchhalten 😉

Schlafsäcke (1,5 kg & 1,6 kg)

Hier haben wir nach der letzten Trekkingtour im Winter nochmal den Markt abgeklappert 😉 Letztes Jahr hatten wir zwei Ajungilak Kompakt Summer dabei. Alles in allem wirklich gute Schlafsäcke, doch wo es jetzt nach Lappland geht, waren wir uns nicht mehr so sicher, ob diese dafür wirklich ausreichend sind. So haben wir uns für zwei Mammut Komapkt 3-Season entschieden. Die Möglichkeit im Extremfall  den Schlafsack bis -21 Grad Celsius nutzten zu können, klang dann doch ganz verführerisch. Nicht das solche Temperaturen zu dieser Jahreszeit in Lappland erwartet werden, aber es beruhigt einen doch und sorgt für angenehme Wärme in der Nacht.

Kocher (865 g) + 2 Brennstoffflaschen (2x ca. 1,1 kg)

Unser Kocher ist der Trangia Sturmkocher 25-1 UL aus Ultraleichtem Aluminium. Dieser Kocher ist nahezu unzerstörbar. Dank der praktischen Bauweise besitzt der Kocher einen großen Topf, der auch als Teller genutzt werden kann. Der Kocher wird mit Spiritus betrieben, welchen wir in zwei Brennstoffflaschen von Trangia sicher verwahren können.

Geschirr-Set (ca. 450 g)

Hier haben wir auf das EcoSouLife Camper Set gesetzt. Dieses „All-Inclusive-Paket“ ist äußerst praktisch. Das Set besteht nur aus natürlichen Materialien (55 % Bambus, 28 % PLA (Biokunststoffharz), 10 % Maisstärke, 6 % Wasser, 1 % lebensmittelechte, wasserbasierte Farbe) und ist äußerst nachhaltig und hitzestabil. Das Set besteht aus jeweils einem Teller, Becher, Schüssel und einem Besteck-Set (Messer, Gabel, Löffel).

Trinkflasche (2x 170g + 500 g Wasser)

Wie schon im letzten Jahr werden wir zwei 0,5 Liter Nalgene Flaschen dabei haben. Diese erlauben es uns immer, wenn ein Fluss oder See in der Nähe ist, diese mit Wasser zu füllen und zu trinken. Da wir meist in so nördlichen Gebieten unterwegs sind, muss das Wasser nicht aufbereit oder gereinigt werden. Man kann sich sozusagen, direkt an die Quelle hängen und trinken 😉

Feuerzeug / Feuerstein

Hier besitzten wir aktuell ein Light-My-Fire. Mit diesem lässt sich der Brenner des Sturmkochers gut anzünden und trotz dabei auch Regen oder starkem Wind.

Kaffeefilter

Hier favorisieren wir den GSI Kaffeefilter Halter ultraleicht. Dank seines eingebauten Filters ist ein Verzicht auf Kaffee während der Tour nicht nötig. Der Morgen ist also gerettet!

ZipLock-Beutel

ZipLock-Beutel, könnte man jetzt fragen?! Ja, ihr habt richtig gelesen. Die kleine, aber feine ultimative Geheimwaffe einer Trekkingtour: ZipLock-Beutel mit „Reißverschluss“.
Hier wird alles, was trocken und sicher lagern sollte, hinein gepackt. Sei es Kaffee, Müsli, Weingummi oder das Bolognesepulver. Alles kommt jeweils in seinen eigenen Beutel und hinterlässt im Fjell keinen Müll!

Müllbeutel (große blaue Säcke)

Auch diese sind die absolute Geheimwaffe, den hier wird alles nach „Themen“ verpackt. Das Abendessen kommt in eigenen Müllsack, die Wechselkleidung, die Snacks…einfach alles wird aufgteilt. Das hat den Vorteil, dass falls mal etwas auslaufen oder durch starken Regen nass werden sollte, nichts beschädigt wird. Außerdem hat man in seinem „kleinen“ Rucksack ein System und findet sich schneller und besser zu Recht. Richtung Ende der Tür können die Müllsäcke natürlich ihrem ursprünglichen Gedanken nach genutzt werden 🙂

Zahnbürste
Zahnpasta
Toilettenpapier
zwei Handtücher

ein kleines Schäufelchen

Die Schaufel für den Spatengang. Klein, leicht und stabil ist hier immer von Vorteil! Ist mal kein Plumpsklo in der Nähe muss halt die Schaufel fürs buddeln her…

Hose

Eine robuste und schnelltrocknende Outdoorhose sollte es sein. Dank einiger Tipps von Freuden und Bekannten sind wir bei der Marke Fjäll Räven gelandet. Im ersten Moment schockt vielleicht der Preis etwas, aber ich muss sagen: Es lohnt sich! Ich trage im Fjell die Fjäll Räven Barents Pro und Dany eine Nilla. Beide sind aus dem sehr stabilen G-1000 Material und lassen sich mit Hilfe von aufgebügelten Wachs zu einer halbwegs gut funktionierenden Regenhose umfunktionieren. Die Hosen sind mücken- und winddicht, wasser- und schmutzabweisend. Auch trockenen sie schnell, falls das Wachs nach ein paar Tagen nicht mehr so stark, wie zu Beginn der Tour, aufgetragen ist. Außerdem bieten die Hosen einen UV-Schutz von 50+.

Funktionsshirt / Hemd

Wir haben uns bei den Funktionsshirts für die Marke Quecha von Decathlon und bei dem Hemd für die Marke Fjäll Räven entschieden. Auch hier gilt wie bei den Hosen: Am besten mücken- und winddicht, wasser- und schmutzabweisend, sowie schnell trocknend. Das Fjäll Räven Sarek Hemd leistet hier hervorragende Arbeit 😉

Socken

Man darf nicht unterschätzen, wie wichtig Socken auf einer Trekkingtour sind. Wir haben uns hier für die Woolpower 400 entschieden. Diese Socken sind aus 64% hochfeiner Merinowolle und 36% Polyamid im Rundstrickverfahren ohne längsgerichtete Nähte gefertigt. Die Socke absorbiert Feuchtigkeit und transportiert diese vom Fuß weg.
Hier hat sich letztes Jahr bewährt, immer zwei Paar übereinander zu tragen. So rutsch man nicht in den Schuhen, hat einen festen halt und verringert das Risiko sich Blasen zu laufen.

Fleecejacken

Um dem Zwiebelprinzip (was auf einer Trekkingtour Standard sein sollte) treu zu bleiben, darf eine Fleecejacke nicht in unserem Repertoire fehlen 🙂

Jacke

Hier vertrauen wir auf die Marke Mammut und deren Hardshelljacken. Diese sind besonders winddicht und schützen sehr gut gegen Regen. Auch wenn wir hoffen, dass es nicht regnet, so sollte man dennoch gewappnet sein.

Poncho

Kommt es zum Dauerregen hilft auch eine Hardshelljacke nur eine gewisse Zeit. Für diesen Fall haben wir ab diesem Jahr jeder einen Poncho mit, der bis an die Knie reicht und uns so vor dem Wasser von oben hoffentlich endgültig trocken hält.

Stiefel

Ich setzte hier auf Stiefel der Kategorie B der Marke Hanwag. Um genau zu sein, ist es das Modell Lhasa. Diese haben mir schon auf der letzten und ersten Tour hervorragende Dienste geleistet. Dany besitzt Stiefel der Kategorie B / C der Marke Lowa. Die genaue Bezeichnung lautet Mauria GTX.

Unterwäsche
Kopfbedeckung
Gürtel
Handschuhe
Multifunktionstuch „Buff“
Gamaschen
Systemkamera
Stirnlampe
eBook-Reader

Lebensmittel

Hier bin ich ja schon im letzten Beitrag drauf eingegangen. Diese Liste werde ich noch updaten, was die Menge der einzelnen Dinge angeht. Ansonsten bleibt diese so, wie sie ist.

Kladde + Stift um das Reisetagebuch zu führen
Messer
Erste-Hilfe-Set
Reiseapotheke
Karte
Kompass
SPOT Messenger 2
8x Lithium Ersatzbatterien

2x Biothane Schleppleine

Wenn wir das Zelt aufgebaut haben, sollen die Jungs auch ein bisschen rumlaufen können. Ohne Leine können wir sie auf Grund der Rentiere nicht laufen lassen, aber so haben die zwei zumindest die Möglichkeit sich ein bisschen freier zu bewegen.

8x Booties

Im schlimmsten Fall haben wir für jede Pfoten einen Bootie mit. Wenn die Pfoten zu stark in Mitleidenschaft gezogen werden, dann werden diese eben in Watte gehüllt und eingepackt ?

EQDOG Pro Harness + Flex Pack für Jamiko

Jamiko muss auf dieser Tour auch mit helfen und wird in den Packtaschen auch einiges tragen müssen. Was genau werden wir dann sehen, wenn wir die Rucksäcke packen. Irgendwas wird sicherlich für das Tupfentier übrig bleiben 😉

Ruffwear-Geschirr für Bentley

Bentley bekommt wieder sein Geschirr mit dem praktischen Tragegriff von letztem Jahr an.

2x Halsband mit Telefonnummer

Hundehandtuch

Da Regen auch in Lappland durchaus möglich ist, müssen Bentley & Jamiko uns das Zelt ja nicht von innen komplett nass machen ?

2x Leine mit Rückdämpfer und Bauchgurt

Da wir keine Lust haben, ständig die Leine in der Hand zu halten und es recht angenehm ist, Jamiko und Bentley am Bauchgurt zu befestigen, werden wir diese Variante auf der Tour mal ausprobieren. Auf unseren Tagesausflügen hat es sich bis jetzt sehr bewährt.

2x Knot-a-Leash

Eine „normale“ Leine sollte auch dabei sein.

Mantel für Bentley

Bentley ist zwar bei Kälte nicht so zimperlich, aber falls die Temperaturen doch mal stark absinken, haben wir zur Sicherheit einen Mantel dabei.

Overall für Jamiko

Unsere große Frostbeule Jamiko bekommt dieses Jahr einen Overall spendiert 😀

2x Regenjacke

Damit die Jungs nicht direkt komplett durchnässt sind, haben wir noch eine Regenjacke von Hurrta für Bentley und eine Regenjacke von Ruffwear für Jamiko dabei.

Schlafsack

Da wir uns, wie oben angesprochen, neue Schlafsäcke gekauft haben, bekommen die Jungs dann einen eigenen „alten“ Schlafsack, die wir letztes Jahr mit auf Tour hatten. Diesen können die zwei Jungs dann im Zelt als Liegeplatz nutzen.

Futter und Kausnacks
2x Napf


Soweit also unsere aktuelle Packliste. Wie ihr seht: eine ganze Menge an Utensilien, die mit uns auf Tour gehen. Und das alle muss in unsere zwei „kleinen“ Rucksäcke 😉
Wie das am Ende aussieht, werde ich am letzten August Wochenende berichten. Dann geht es ans Eingemachte und ans Packen der Rucksäcke.

Aktuell beginnt Dany damit, das Hundefutter in die täglichen Portionen einzuteilen. Bentley bekommt 120g Futter am Tag und Jamiko 360g. Das Futter wird jeweils in zwei 60g, sowie zwei 180g Beutel eingeschweißt, so dass wir die genaue Kontrolle über das Futter haben und nicht aus Versehen zu viel füttern und am Ende mit leeren oder nur kleinen Portionen für Bentley & Jamiko da stehen.

Nachdem das Hundefutter dann in die Portionen eingeteilt ist, werden wir damit beginnen, die 1,6 kg Nudeln und die 2 kg Reis ebenfalls in Tagesportionen abzufüllen.

Soweit sollte es das erstmal bezüglich der Packliste für die Tour gewesen sein. Sollte mir dann doch noch etwas einfallen, werde ich es hier ergänzen 🙂

Die Bilder zum „Packevent“ könnt ihr dann ab Ende August hier im Blog verfolgen 😉

bis dahin…

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