26.03.2016: Monschau

26.03.2016: Monschau

Wir wünschen allen Lesern und Lernen ein frohes Osterfest! Soeben sind wir vom Osterbrunch heimgekehrt und wollen euch den Bericht von unserem gestrigen Ausflug nach Monschau natürlich nicht vorenthalten.

Ursprünglich war geplant, dass wir von Gründonnerstag bis Ostermontag mit Freunden auf den Campingplatz in Monschau fahren. Da uns das aber mit Scotty noch etwas zu stressig war, haben wir uns dazu entschieden, die Truppe am Ostersamstag zu besuchen. Im letzten Jahr haben wir auf diesen Platz bereits gezeltet und fanden ihn super (den Bericht aus dem letzen Jahr gibt es hier: 30.04.2015 – Monschau, erster Tag)

Zuerst hatten wir überlegt Abends alle zusammen essen zu gehen. Aufgrund des schönen Wetters haben wir uns aber dazu entschieden auf dem Campingplatz den Grill anzuwerfen.
Aber am Besten fangen wir am Anfang an. Es gibt so einiges zu berichten:
Unser Tag ging ganz normal los: aufstehen, frühstücken, dann den Krams einpacken, den wir in Monschau benötigen. Dazu gehörten: Zuggeschirr, Zugleine, Bauchgurt, ausreichend Wasser, ein Napf, Essen für Scotty und noch einen Mantel für Jamiko. Abends wird es ja doch noch recht frisch und wir kennen unsere getupfte Mimose ja langsam…
Nachdem alle Dinge und die Jungs im Auto verstaut waren, haben wir die Route eingegeben und wollten los, da hieß es: „Ach nein, Moment! Wir müssen ja noch Geld von der Bank holen…“
Auto also wieder aus und schnell zur Bank gehuscht, ist bei uns relativ einfach, da der Geldautomat direkt gegenüber steht. Danach schnell zum Supermarkt noch etwas Grillfleisch und Salat einkaufen. Das Abendessen war damit schon mal gesichert. Jetzt konnte es eigentlich losgehen…sollte man zumindest meinen, aber wie sollte es auch anders sein: „Nein, Moment… Haben wir die Impfausweise eingepackt?“
Natürlich nicht! Da wir aber eine kleine Strecke durch Belgien fahren und wir nicht wussten, ob es in der derzeitigen politischen Situation mehr Kontrollen gibt, wollten wir lieber auf der sicheren Seite sein. Also hieß es umdrehen und wieder ab nach Hause. Schnell die Impfausweise geholt und dann aber los.
Keine 2 Minuten später:
„Du sag mal, haben wir eigentlich die Stühle eingepackt? Wir sollten doch Stühle mitbringen…“ Man kann es sich schon fast denken:
Natürlich nicht! Also wieder nach Hause und Klappstühle suchen.
Ihr merkt schon, es war nicht einfach an diesem Samstag auf Tour zu kommen….. Gefunden haben wir dir Stühle natürlich nicht. Aber im Wohnwagen haben wir doch zwei Bänke und einen Tisch, das könnten wir doch einfach mitnehmen! Gesagt, getan.
Also düsen wir schnell zum Wohnwagen und laden den Koffer mit den Bänken ein. Gut, dass wir so früh los wollten, nach nur knapp 40 Minuten wirren hin und her fahren, konnte es dann aber endlich losgehen. Und diesmal wirklich!

Gegen 13:15 Uhr sind wir in Monschau angekommen und haben sogar einen Parkplatz im Parkhaus der Seidenfabrik bekommen. Für unglaublich günstige 7 Euro haben wir ein Tagesticket gelöst. So konnte also nix schief gehen.
In Monschau wollten wir unsere Freunde und ihre tierischen Begleiter treffen, dann zusammen zum Campingplatz wandern und dort gemütlich grillen.
Mit Scotty die Strecke zweimal zu laufen wäre zu viel gewesen und so wurde Dennis von Stefan später mit dem Auto schnell zum Parkhaus zurück gefahren. Dennis ist dann mit unserem Wagen zurück zum Campingplatz gedüst.
So hatten wir dann die Möglichkeit später direkt nach Hause fahren zu können und nicht erst noch nach Monschau zurück laufen zu müssen.
In Monschau haben wir uns am Markplatz im Café getroffen und, nach der Begrüßung von Mensch und Hund, einen Kaffee getrunken. Es ist schon unglaublich, wie die Leute gucken wenn ein Cairn Terrier, ein Dalmatiner, drei erwachsene Huskies und ein Huskywelpe um einen Tisch sitzen. Scotty war schon fast eine kleine Attraktion. Zwischenzeitlich standen knapp zehn Personen im Halbkreis um uns herum und haben den kleinen süßen Welpen angeschaut.
Entspanntes Kaffetrinken sieht da anders aus.
So oft sind wir wirklich noch nicht hintereinander angesprochen worden:
Wie alt ist der denn?
Darf ich mal streicheln?
Darf ich ein Foto machen?
Jaja, es war nicht einfach… Da die Leute aber wirklich alle nett waren, konnte man ja auch nicht böse sein.

Der Weg von Monschau zum Campingplatz war knappe 3,5 km lang und führte mal bergauf, mal bergab quer über einen kleinen Waldweg. Dieser Weg ist auch ein Teil des Eifelsteiges, der sich,wie der Name schon sagt, einmal quer durch die Eifel zieht.
Auf dem schmalen Weg sind wir alle bis zum Campingplatz schön hintereinander her gelaufen.
Auf dem Platz angekommen, haben wir Bentley und Jamiko an zwei Bäumen festgemacht.
Da Scotty ja noch ein bisschen intensivere Betreuung benötigt und Dennis mit Stefan das Auto holen gefahren ist, haben Anja und Dany den kleinen Mann dann bespasst.
Jamiko und Bentley haben sich selber bespaßt. Bentley hatte die Aufgabe des Landschaftsgärtners mit Schwerpunkt Tiefbau übernommen. Innerhalb einer halben Stunde hat er ein Loch gebuddelt, in das er fast ganz hinein gepasst hat. Dementsprechend sah der kleine König dann natürlich auch aus. Zu Hause war dann auch eine kurze Dusche nötig. Jamiko war derweilen mit Dekoration beschäftigt und hat die großen Äste umsortiert und , wenn aus seiner Sicht notwenig, fein säuberlich zerkleinert. Naja, wenn sie Spaß haben (und so sah es definitiv aus) ist ja alles gut.
Als Dennis mit dem Auto auch auf dem Campingplatz war, haben wir Scotty flott gefüttert und Jamiko hat seinen Mantel angezogen. Nach einiger Zeit wollte er auch in seine Transportbox und das haben wir ihm dann natürlich auch gewährt. Kaum in der Box war er auch schon tief und fest am schlafen. Wir sind wirklich sehr froh, dass die Jungs die Transportboxen so super angenommen haben und freiwillig hinein wollen.
Da ja jetzt ein Landschaftsgärtner fehlte hat sich Scotty selbstverständlich bereit erklärt, Bentley tatkräftig zu unterstützen. Nach einer weiteren halben Stunden ist aber auch Bentley in seiner Box verschwunden und der kleine Husky ist tatsächlich eingeschlafen.
Derweilen haben die Menschen gegrillt und einen schönen und entspannten Abend verbracht.

Während der ganzen Rückfahrt hat man keinen Pieps im Auto gehört und zu Hause haben sich die Jungs auch sofort auf ihre Schlafplätze verkrümelt.
Es war ein super schöner Ausflug, wir hatten alle Spaß und Abends war Ruhe – so muss es doch sein!


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