06.10.2016: Und nochmal zum Eibsee, diesmal aber komplett…

06.10.2016: Und nochmal zum Eibsee, diesmal aber komplett…

Nachdem wir gestern eine größere Runde gelaufen sind, haben wir uns dazu entschlossen, es heute nochmal entspannter angehen zu lassen.
Da die Berge um den Eibsee ja vor zwei Tagen im Nebel verschwunden waren, wollen wir heute nochmal unser Glück versuchen.
Aus dem Wohnwagen heraus, können wir die Zugspitze komplett erkennen. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen 😉
Es hängen zwar einige kleine Wolken im Himmel, aber an sich sollte das schon passen. Nach einem gemütlichen Frühstück packen wir also die Jungs in den Kofferraum.
Am Dienstag haben wir einen Wanderparkplatz gesehen, von dem es noch knapp 45 Minuten bis zum Eibsee zu laufen sind. Dann wollen wir einmal komplett um dem Eibsee gehen und dann wieder zurück zum Auto. So der taktische Plan für heute…
Am Wanderparkplatz angekommen, ziehen wir uns die Rucksäcke und Bauchgurte an. Ein Wanderer-Pärchen meinte schon, dass wir klettern gehen wollen 😉
Na ja, schön wäre es und einige Klettersteige sind hier ja auch in der Nähe, das ist aber mit den Jungs eher Käse. Also beschränken wir uns aufs Wandern – ist ja auch schön!
Die Kamera also aus dem Rucksack, die Jungs an die Leinen und los geht es.
Den größten Teil des Weges kennen wir zwar schon, aber jetzt wo man die Berge sehen kann, ist es auch wieder ganz anders als beim ersten Mal.
Seinen Namen hat der Eibsee im übrigen von der Eibe, die früher wohl sehr häufig um den See herum vorkam. Heute ist sie leider nur noch vereinzelt am See zu finden.
Im Eibsee liegen ca. acht kleine Inseln (Maximiliansinsel, Schönbühl, Braxeninsel, Sasseninsel, Steinbühl, Alpenbühl, Ludwigsinsel, Scheibeninsel). Diese Inseln sind Trümmer eines Bergsturzes, der etwa vor 3400 – 3700 Jahren stattgefunden hat. Der Bergsturz hatte eine Fläche von 13 km² und ein geschätztes Volumen von 350 Millionen m³. Die Energiefreisetzung hierbei entspach ungefähr 220 Hiroschima-Bomben und hat wesentlich zur Modifizierung des Eibsees beigetragen- 29 Mulden und 8 Inseln sind hier durch entstanden. Durch sein klares, grün getöntes Wasser zählt der Eibsee zu den schönsten Seen der bayrischen Alpen und zu den schönsten Naturseen Deutschlands.

Hier noch ein paar Eckdaten:
Tiefe: 32,5 m; größte Länge: 2450 m, größte Breite: 850 m, Umfang: 8800 m; Fläche: 1796 km²

Der Rundweg ist ca. 7,5 km lang und beginnt direkt am Parkplatz vor dem Eibseehotel. Am Nordufer hat man eine wunderschöne Sicht auf die Zugspitze. Generell müssen wir feststellen, ist die Sicht einfach der Hammer.
Wir haben es uns zwischenzeitlich am Ufer des Sees gemütlich gemacht, denn Dennis ist mit der Kamera zugange und macht ein Bild nach dem anderen. Die Jungs liegen in der Sonne – Ja, es scheint die Sonne – und lassen es sich gut gehen.
Spaziergänger treffen wir natürlich permanent. Manche netter als andere – Grüßen schein nicht mehr so in Mode zu sein. Wir sagen immer freundlich „Hallo“ – manchmal bekommt man auch ein Hallo zurück. Na ja, was sollen wir uns darüber ärgern? Wir haben Urlaub und es ist ein schöner Tag.
Die Runde um den Eibsee ist einfach zu gehen. Der Weg ist sehr breit, flach und fast ganz ohne Steigungen. Wir brauchen trotzdem lange für die Umrundung, da wir viele Fotos machen und an den Plätzen mit der besten Aussicht meistens schon Leute stehen und auch Bilder machen.
So kommen wir nach 13,5 km, die wir in knapp 4 Stunden gelaufen sind, wieder am Auto an und machen uns auf den Rückweg. Zehn Minuten später sind die Jungs im Wohnwagen und schlafen schon wieder.
Die viele frische Luft tut ihnen wohl auch gut 😉

Was wir morgen machen werden wissen wir noch nicht so genau. Im Moment ist geplant den Kramer-Plateau-Weg zu gehen- Wir werden das morgen wohl eher spontan entscheiden und auch ein bisschen vom Wetter abhängig machen. Es soll sich wahrscheinlich verschlechtern. Warten wir mal ab…


 

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