01.01.2017: Drei Mühlen Wasserfall

01.01.2017: Drei Mühlen Wasserfall

Nach unser ziemlich unspektakulären Silvesternacht soll der Wecker um 07:15 Uhr klingeln. So weit kommen wir aber gar nicht. Dany wird schon um 7:00 Uhr wach und wundert sich, warum es denn so kalt ist. Beim atmen sieht man schon kleine weiße Wölkchen aufsteigen. Ein prüfender Blick zur kleinen Gasheizung neben dem Bett bestätigt den Anfangsverdacht- Die Gasflasche ist leer. Was nun? Erstmal Dennis wecken, man muss ja nicht alleine frieren.

Da wir zwei Gasflaschen dabei haben, müsste jetzt einer von uns aufstehen, nach draußen gehen und dann die leer gegen die volle Flasche wechseln. Wer das macht ist ganz einfach, denn Dany weiß gar nicht wie das geht.
Dennis stopft sich also schnell in den Polarparker, eine Hose und in ein Paar Schuhe und watschelt nach draußen. Es klappert und poltert ein bisschen, ein paar Flüche erklingen von vorne, aber wie durch ein Wunder haben wir nach wenigen Minuten wieder Gas und schmeißen die Heizung an. Schnell ist es auch wieder drinnen warm. Diese Krise haben wir also überstanden.
Frühstück ist wie immer, eher unspektakulär.
Um 10 Uhr macht die Rezeption des Campingplatzes auf und dann wollen Dennis und Stefan (bei den beiden ist die Flasche auch leer gegangen) jeweils eine Neue holen.
Beide gehen los und kommen unverrichteter Dinge wieder, es gibt keine 5 Liter Flaschen mehr, erst morgen. Naja, so schnell verbrauchen wir die aktuelle volle Flasche ja nicht, aber morgen sollten wir auf jeden Fall eine neue kaufen.
Um 10:30 Uhr haben wir dann alle Hunde in den Autos. Auf dem Weg vom Campingplatz runter halten wir noch schnell am Müll an und dann sind wir nach knapp 30 Minuten Fahrzeit schon am Parkplatz von unserem Start- und Zielpunkt.

Heute wollen wir einen Wasserfall sehen, um genauer zu sein, den Dreimühlen-Wasserfall. Mit dem ganzen Eis sieht es bestimmt super aus und einige schöne Fotos kommen da mit Sicherheit bei herum.
Der Mühlenbach speist diesen Wasserfall. Ca. 4-6 Meter fällt das Wasser über eine Breite von knapp 12 Metern.
Benannt ist der Wasserfall nach einer benachbarten Ruine. Kurz nach dem Wasserfall haben wir die Ruine der Höhenburg Dreimühlen gefunden. Viel ist von unten nicht mehr zu sehen, aber wir haben sie immerhin gesehen. 😉
Beim Bau einer Bahnstrecke in der Nähe ist der o.g. Wasserfall entstanden. Die Quellbäche wurden zum Mühlenbach zusammengefasst und umgeleitet. Dort, wo der künstliche Bach die Stufen passiert, wächst seit 1912 ein kleiner Vorsprung, über den das Wasser nach unten fällt. Das stark kalkhaltige Wasser beschleunigt den Wachstumsprozess um ca. 0,5 kg pro Stunde!!! – auf das Jahr gerechnet sind das dann 4.500 kg. Im Jahre 1938 wurde der Wasserfall zum Naturdenkmal erklärt.
Wir sind dann noch eine große Runde in der Umgebung weiter gelaufen. Nach etwa 3,5 Stunden und knappen 13 km standen wir wieder am Auto und sind den Rückweg angetreten. Auch hier haben wir viele Bilder gemacht, die wir aber zu Hause erst noch aussortieren und vom RAW in das JPEG – Format bringen müssen. Leider haben wir auf dem Campingplatz eine seeeeeehr schlechte Internetverbindung. Die Beiträge hochladen ist schon schwer genug, aber die Bilder wären wahrscheinlich unmöglich.

Also seit gespannt auf die Bilder.

Morgen früh gehen Dennis und Stefan wieder scootern.
Diesmal wird die Runde für Dennis und Scotty auch schon etwas größer ausfallen, denn bei dem Wetter ist der kleine Husky in seinem Element und nicht klein zu bekommen. Natürlich übertreiben wir es nicht, er ist ja noch im Aufbautraining, aber wenn wir schon die Möglichkeit haben und hier sind super schöne Strecken, dann müssen wir diese auch nutzen. Zu Hause ist es auf den Feldwegen eher langweilig, das kennt man ja auch schon alles 😉


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