18.09.2017: 2. Tag: Montag Sylen – 1. Zeltplatz Femundsmarka

18.09.2017: 2. Tag: Montag Sylen – 1. Zeltplatz Femundsmarka

English version below 🙂


Montag 18.09.2017

Tag 2: Sylen – 1. Zeltplatz Femundsmarka

Die erste Nacht war, wie zu erwarten, etwas unruhig.
Bentley wollte immer mal wieder in den Schlafsack und dann wieder heraus. Jamiko musste auch mehrfach die Position wechseln und Dany ist dabei jedes mal wach geworden.
Dazu kamen dann noch die doch recht ungewohnten Geräusche in der Nacht. Scotty hat, vollkommen überraschend, die ganze Nacht durchgeschlafen und Dennis hatte dadurch eine entspannte Nachtruhe.
Aber an die Stille, mal abgesehen vom Rauschen des Flusses, muss man sich auch erst mal wieder gewöhnen. Zu Hause haben wir ja, auch wenn wir auf dem Dorf wohnen, Abends und Nachts immer mal wieder Geräusche, Autos, Menschen oder irgendwas anders hört man eigentlich immer. Es ist nie komplett ruhig. Hier allerdings schon und da kann dann auch mal die Phantasie mit einem (hauptsächlich Dany) durchgehen.
Diesmal ist es auch das erste Mal, dass wir in getrennten Zelten schlafen. Das ist schon ungewohnt und auch extrem gewöhnungsbedürftig. Dennis meint am Morgen, dass er in der Nacht irgendwelche Tiere gehört hat, die an unserem Lagerplatz vorbeigelaufen sind. Wahrscheinlich werden es Rentiere gewesen sein. Das lassen zumindest die Spuren auf dem Boden so deuten.
Aber außer Dennis haben wir wohl alle so tief geschlafen, dass wir nichts mitbekommen haben. Sogar die Hunde haben den nächtlichen Besuch verschlafen. Und das will schon was heißen, denn normalerweise ist Jamiko ein recht guter Wachhund und schlägt bei jedem ungewohnten Geräusch erst mal an.
Richtig aufgestanden sind wir so um 7 Uhr. Durch das orange Innenzelt wirkt die Außenwelt eigentlich immer recht freundlich. Die Ernüchterung kam dann, als wir uns aus den Zelten gequält haben: dicke Wolken hängen tief über dem Berg. Nicht das beste Wetter, aber immerhin können wir uns nicht beschweren, denn es regnet nicht.
Auch in der Nacht ist es trocken geblieben. Dennis konnte sich in seinem großen Zelt recht schnell anziehen und dann direkt mit Scotty „vor die Tür gehen“. Der kleine Husky muss dringend das Revier markieren und ist recht ungeduldig geworden und hat sich dabei lautstark bemerkbar gemacht.
Dany hat wieder ein bisschen Akrobatik im Zelt veranstaltet und war fünf Minuten nach Dennis dann auch mehr oder weniger vorzeigbar. Wir haben uns darauf geeinigt, dass derjenige, der wach ist einfach mal ein „Guten Morgen“ in die Welt hinaus schickt. Wenn eine Antwort kommt, dann stehen wir beide auf, ansonsten geben wir uns noch ein paar Minuten Zeit und versuchen es nochmal. Irgendwann wird der andere dann wach, ob er will oder nicht.
Zu Hause ist Dany eigentlich immer zuerst wach, wahrscheinlich wird es hier genauso sein, aber mal abwarten. Im Urlaub ist doch manches anders als gewohnt.
Unseren Kocher haben wir schnell befeuert und konnten dann frühstücken. Dany hat sich Milchpulver mit warmen Wasser aufgegossen und dann Schoko Müsli rein gekippt. Wir haben das vorher zu Hause schon versucht und das schmeckt gar nicht so schlecht, denn durch das Schoko Müsli hat man eigentlich eher warmen Kakao mit Müsli.
Früh am Morgen gar nicht so schlecht und warm ist bei dem Wetter auch immer gut, obwohl Dany ihr Müsli eigentlich lieber kalt mag. Dennis hat sich eines von den übrig gebliebenen  Trekkingfrühstücke von seiner Wintertour gemacht und danach ist er pappsatt.
Wir haben so viel Wasser gekocht, dass es noch für einen Kaffee für Dennis und einen Tee für Dany gereicht hat. Müsli und Tee geht auch nur hintereinander, denn wir haben diesmal nur unsere Tassen dabei. Auf die Schüsseln haben wir verzichtet, denn für das Abendessen brauchen wir sie nicht und ob das Müsli nun aus der Tasse oder der Schüssel gelöffelt wird, das ist uns herzlich egal. Wir haben weniger zu tragen und weniger zu spülen. Getreu nach dem Motto: So wenig wie möglich , so viel wie nötig.
Da wir heute recht weit gehen wollen, verweilen wir nicht zu lange beim Frühstück. Wie gesagt, es ist auch nicht so gemütlich, dass man noch eine halbe Stunde quatschen möchte. Bentley und Jamiko haben die Zeit über im Zelt verbracht. Dick eingemummelt in die Schlafsäcke. Dany wird ein wenig vorwurfsvoll angeschaut, als sie die beiden wieder weckt.
Langsam wollen wir einpacken und die Jungs müssen auch mal raus. Sehen die zwei zwar grade nicht so, aber nachdem sie in ihren Geschirren stecken und draußen sind, ist die Welt schon wieder so interessant, dass man alles in Reichweite beschnüffeln und markieren muss. Zu Beginn der Tour ist es bei uns morgens immer ein großes Gewusel, bis wir uns sortiert haben und alles verstaut ist. Nach etwas mehr als 30 Minuten sind die Zelte abgebaut und alles ist in und an den Rucksäcken verstaut. Wir schnallen die Bauchgurte an und Dennis hilft Dany noch beim Rucksack anziehen und dann sind wir auch schon wieder los.
Ein kurzer prüfender Blick zurück:
Haben wir nichts vergessen oder irgendwas verloren?
Nein?
Super, dann können wir weiter!

Außer an einer kleinen Stelle, an der wir unseren Brenner stehen hatten, sieht man gar nicht, dass wir da gewesen sind. So soll es auch sein. Wir wollen nicht mehr als unsere Fußspuren hinterlassen. Dafür ist uns die Natur wirklich zu Schade. Wir wollen keinen Müll liegen lassen oder etwas beschädigen, das Jedermannsrecht erlaubt uns schon überall unser Zelt aufzustellen und das finden wir wirklich super. Grade weil man so viele Freiheiten hat, ist es besonders wichtig, dass sich alle an die Regeln halten, denn nur so kann diese Freiheit weiterhin bestehen. Wenn sich die Leute zu sehr daneben benehmen, dann wären wir nicht verwundert, wenn das Jedermannsrecht irgendwann abgeschafft wird. Wir sind es aus Deutschland ja gewohnt, dass alles mit vielen Regeln und Bestimmungen versehen ist und man nicht machen kann, was man will- Diese Freiheit wissen wir hier besonders zu schätzen.

Gestärkt und mehr oder weniger ausgeschlafen läuft es sich auch gleich viel leichter. Wir kommen gut voran und 30 Minuten ohne Pause ist für uns alle gut machbar. An einer Holzbrücke machen wir eine kleine Pause. Zumindest versuchen wir es. Denn die Jungs haben ein Eichhörnchen gesehen und sind alle drei auf 180…

die Pause fällt also recht kurz aus, Dennis schafft es noch ein paar Bilder zu machen. Unsere nächste Pause machen wir an der Stelle, an der wir 2014 gezeltet haben.
Rein aus sentimentalen Gründen laufen wir ein bisschen auf und ab und es ist tatsächlich noch alles so wie es vor drei Jahren war. Viel verändert sich hier wirklich nicht. Sogar die Feuerstelle ist noch vorhanden und wurde sogar von anderen Wanderern noch ein bisschen ausgebaut.
Das ist das Schöne, die Zeltplätze sind immer gut zu erkennen: nahe am Wasser, schön flacher Boden und wenn es die Materialen der Umgebung zulassen ist eine Feuerstelle vorhanden und manchmal haben die Leute sogar Sitzgelegenheiten gebaut. Der Komfort eines solchen Zeltplatzes wächst also mit der Zeit. Gut für uns, denn je besser der Platz ist, desto sicherer sind wir, dass wir hier eine gute Nacht verbringen können. So viele Wanderer können sich einfach nicht irren 😉

Nach dieser etwas längeren Pause gehen wir weiter und ziemlich schnell gewinnen wir an Höhe. Die Waldgrenze ist schnell erreicht und dann kommen wir auch schon an die Baumgrenze. Ab jetzt begleiten uns auf unserem Weg eigentlich nur noch Steine und Felsen. Ab und an hat sich eine besonders harte Kiefer irgendwie hierher gekämpft und steht tapfer ihren Baum.
Wir haben zwar eine super Fernsicht, der Nachteil ist allerdings, dass es recht windig ist. Für unsere Pause haben wir uns hinter großen Felsen versteckt.
Dennis zieht nochmal mit der Kamera, erst in die eine und dann in die andere Richtung, los. Dany bleibt bei den Hunden.
Während wir da so sitzen und die Aussicht genießen fängt es langsam an zu tröpfeln. Nicht viel, aber doch so viel, dass es unangenehm wird. Mehr oder weniger schnell schultern wir die Rucksäcke und laufen weiter. Unser Weg führt uns wieder bergab in waldiges Gebiet hinein. Hier ist es zwar nicht mehr windig, aber dadurch, dass der Sommer hier recht verregnet war und das Wetter im Moment auch nicht das Beste ist, ist es hier sehr matschig. Wir sind mal wieder für unsere Wanderstiefel und die Gamaschen dankbar. So bekommen wir zwar dreckige Schuhe, aber die Füße bleiben trocken und es kommt kein Matsch von oben in den Schuh hinein.


Jamiko und Bentley nehmen die wenigen trockenen Ausweichmöglichkeiten gerne an und umlaufen so die größeren Schlammfelder. Scotty ist da, zu Dennis Leidwesen, leider nicht so zimperlich und stampft stumpf mitten durch. Wir sind uns nicht sicher, ob es ihm einfach egal ist, es Spaß mach oder er es einfach nicht in den Kopf bekommt, dass man auch außen herum gehen kann. Nun ja, egal, es scheint ihn nicht zu stören und solange er motiviert ist, soll es uns recht sein. Irgendwie bekommen wir den schon wieder sauber bevor er heute Abend ins Zelt muss.
In Sylen haben wir den markierten Wanderweg verlassen und folgen einem auf der Karte eingezeichneten unmarkierten Weg. Dieser ist hier allerdings so gut ausgetreten, dass wir keinerlei Probleme haben dem Weg zu folgen. An Stellen, an denen der Weg nicht so gut zu erkennen ist, zum Beispiel in einem Geröllfeld, haben Wanderer Steinmännchen erstellt. Hierbei werden auf einen größeren Felsen einfach kleine Steine aufgestapelt. Diese, so unnatürliche, Formation weist uns dann bereits von weitem den Weg. Denn die Steinnmännchen sind manchmal schon richtige Steinmänner, die auch mal größer als Dany sein können. Hier zeigt sich wieder, dass die Wege auch mit der Zeit „wachsen“.
Am Fuß eines der Berge, im Schutz von kleinen Bäumen und Felsen machen wir Mittagspause. Mit Walkie Talkie und den leeren Trinkflaschen bewaffnet macht sich Dany auf den Weg zum Fluss. Wir können ihn hören, aber er ist doch noch ein gutes Stück weit weg. Wir spielen ein bisschen mit den Walkie Talkies herum und erkunden die Gegend. Nachdem Dany (mit gefüllten Wasserflaschen) zurück ist, zieht Dennis mit der Kamera los. Die Jungs haben wir an unsere Rucksäcke gebunden. Selbst wenn sie weglaufen wollen würden, dann müssten sie den schweren Rucksack mitziehen und damit sind sie sicherlich nicht so schnell unterwegs. Aber zur Sicherheit bleibt immer einer von uns bei ihnen. Wir wollen ja auch nicht, dass sie Angst bekommen, dass wir sie da zurück lassen. Man weiß ja nicht, was in so einem Hundekopf vorgeht… Während wir da so Pause machen sehen wir sogar zwei andere Wanderer, die in Richtung Sylen unterwegs sind. Das sind seit gestern Nachmittag die ersten Menschen, die wir sehen.

 

Natürlich fängt es wieder an zu nieseln an, als wir loslaufen wollen. Glücklicherweise haben sich die Wolken so um die Berge gewickelt, dass wir relativ schnell aus dem Nieselregen wieder raus gekommen sind. Auf unserer heutigen Tour belohnt uns die Natur binnen kürzester Zeit mit den unterschiedlichsten Gegenden: Wald, Hochebene, Steinwüste, sumpfiges Gebiet, Wald, riesige Felsbrocken, kleine Seenlandschaften und der ein oder andere kleine Fluss ist auch dabei. So laufen wir dem Weg hinterher und gegen 16 Uhr stolpern wir über einen wunderschön im Wald gelegenen Zeltplatz. Der Boden ist total eben und es ist genug Platz für beide Zelte, zu Füßen einer großen Kiefer, vorhanden. Ein Fluss ist mit acht Schritten erreicht und sogar eine Feuerstelle mit drei Bänken ist da. Eigentlich wollen wir heute noch ein kleines Stück weiter gehen: laut Karte müssten es so knapp zwei oder drei Kilometer sein, aber einen solch schönen Zeltplatz wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir sind uns auch nicht mehr sicher, ob innerhalb der nächsten paar Kilometer nochmal ein so guter Platz kommen wird. Kurz beratschlagen wir und entscheiden uns dann dafür, dass wir die Nacht hier bleiben werden. Die Rucksäcke werden noch einmal abgelegt und dann machen wir die Jungs an den umliegenden Bäumen fest. Dany nimmt Jamiko und Scotty die Packtaschen ab und die zwei scheinen schon verstanden zu haben, dass es heute nicht mehr weiter geht.

 


Die Zelte sind schnell aufgebaut und eingerichtet. Jamiko ist froh in seinen Overall steigen zu können und verschwindet sofort im Zelt. Dort rollt er sich ein und Dany deckt ihn noch mit seinem Schlafsack zu. Nummer eins ist also schon versorgt.
Als nächstes wird Bentley von seinem Geschirr befreit und in den Mantel gepackt. Auch er verschwindet freiwillig und recht zügig im Zelt und macht es sich dort gemütlich. Nummer zwei ist also auch sicher verstaut.
Was ist nun mit Nummer drei? Nummer drei hat viel besseres zu tun, als im Zelt zu schlafen. Scotty ist total mit seiner Umgebung beschäftigt und scheint auch gar nicht müde zu sein. Er schnüffelt, nimmt sich einen Kiefernzapfen und spielt damit, zerkaut herumliegende Stöcke und versucht Motten zu fangen. Das ist im übrigen auch was, was wir so noch nicht gesehen haben. Bereits gestern sind uns die vielen (wir glauben dass es Motten sind) Motten aufgefallen. Die kleinen grauen Falter sind zu 100en unterwegs. Dany ist bei allem was fliegt ziemlich zimperlich und findet das eigentlich gar nicht gut, aber es sind schon wieder so viele von den Faltern da, dass man sich gar nicht entscheiden kann, welchen man doof findet und dann ist es auch ok. Zumindest rennt Dany nicht schreiend und fuchtelnd durch den Wald.

 

Die kleinen Falter scheinen aber auch nicht mehr ganz auf der Höhe zu sein. Sie flattern recht verwirrt durch die Gegend und machen keinen besonders fitten Eindruck. Bisher haben wir das so noch nicht in Schweden erlebt und müssen das unbedingt recherchieren, wenn wir wieder Internet haben. Vielleicht ist das was besonderes und wir wissen es nicht? Auf jeden Fall sind die Falter nicht dumm, sie finden den Weg zwischen unseren Innen- und Außenzelten und machen es sich dort gemütlich. Es ist ja auch ganz angenehm warm dort.
Beim kleinen Zelt scheint es gemütlicher zu sein, denn bereits nach einer Stunde haben sich locker 50 der Falter dort niedergelassen und scheinen auch ziemlich zufrieden mit ihrer Wahl zu sein. Dany nimmt es gelassen, denn wenn sie nachher erstmal im Zelt ist, dann kommen sie ja auch nicht rein. Und wenn es ihnen hilft noch eine Nacht zu überstehen, dann wollen wir sie auch nicht verjagen. Irgendwie tun sie uns schon leid- so verwirrt wie die sind…
Dennis und Dany haben dann noch schnell den Weg erkundet. Dennis ist zuerst losgelaufen und hat natürlich auch ein paar Bilder gemacht. Als er wieder bei Dany ankommt berichtet er von einem ziemlich steilen Stück Weg, welches ziemlich verschlammt ist. Ob wir da mit den Hunden ohne Probleme morgen runterkommen?
Dany nimmt die Sache in die Hand und geht auch mal schauen während Dennis bei den Hunden bleibt. Der Abstieg ist tatsächlich ziemlich steil und matschig, aber Dany kann Entwarnung geben. Wenn wir langsam machen, dann kommen wir da auch runter.
Das Wasser für das Abendessen kochen wir mit unserem Kocher an der Feuerstelle. Es ist schon angenehm mal wieder etwas erhöht auf so einem Balken zu sitzen. Das Wasser kocht und wir füllen es in unsere Abendessenstüten hinein und stellen diese grade zum ziehen hin, da fängt es wieder an zu regnen an. Diesmal ist es leider kein Nieselregen, sondern richtig dicke Tropfen. In einer Blitzaktion packen wir alles zusammen und werfen es in das Vorzelt vom großen Zelt. Scotty, der bis jetzt immer noch draußen war, wird auch schnell in das Zelt bugsiert. Dann machen wir es und auf der Isomatte gemütlich, strecken die Beine ins Vorzelt und warten auf unser Essen. Dennis hat Nudeln mit Bolognese und Dany gönnt sich Nudeln mit Pilzen und Zwiebeln.
Das Essen von Dennis ist super, bei Bolognese kann man ja auch nicht so viel falsch machen. Danys Essen ist so…naja… der Hunger treibt es rein. Es ist nicht ekelig, aber es ist auch nicht besonders lecker. Die Nudeln sahen auch eher aus wie kleine Wasserleichen. Und die Konsistenz war auch nicht viel besser…. Und – oh, Freude – Dany hat da noch eine Tüte in ihrem Essensbeutel. Naja, vielleicht kann man das so lange schieben, bis die Tour vorbei ist. Wir haben ja 8 Tage geplant und für 11 Tage Essen dabei.

Nach dem Essen putzen wir noch die Zähne und erledigen Dinge, die man lieber alleine erledigt und dann verschwinden wir in unseren Zelten. Im großen Zelt ist wieder recht schnell Ruhe eingekehrt, während Dany wieder Akrobatik betreibt und sich umzieht. Bentley und Jamiko haben ihre Schlafstellen schon gefunden und heben bei der ganzen Anstrengung nur mal müde den Kopf, dann sind beide schon eingeschlafen. Um 19 Uhr wünschen wir uns allen eine gute Nacht.

 

 


 

 

 

Monday 18.09.2017

Day 2: Sylen – 1. campground Femundsmarka

 

The first night was, as expected, somewhat uneasy.

Often Bentley wanted to be inside the sleeping bag and in the next moment he wanted to get out. Jamiko had to change position several times. Every single time Dany woke up. And then there were the rather unusual sounds of nature that come with the night. Scotty has slept through the night, and Dennis had a more relaxed night’s sleep.

Apart from the rushing of the river nearby everything was silent. Silence is a very strange thing and you have to get used to it. At home there are always sounds and noises: cars, people or something else in the evening and night. It is never completely quiet. Here, however you can hear nothing. And sometimes the mind plays mean tricks on you and runs wild  (Well, mainly that happens to Dany..). This is also the first time that we sleep in separate tents. A very unusual situation for us. Dennis says in the morning that he heard several animals that passed by our tents at night. Maybay reindeers. But apart from Dennis, we all slept so deeply that we did not notice anything. Even the dogs slept through the night. And that means something, because normally Jamiko is a pretty good guard dog and starts barking with every unusual noise.

Today we got up at 7 o’clock. Through the orange inner tent the outside world actually looks quite friendly. The disillusion came when we crawled out of the tents: thick clouds are hanging over the mountain. Not the most welcoming weather, but we can not complain: There is no rain.  Dennis got dressed in his big tent quite quickly and then went out to let Scotty do his business. The little husky has become quite impatient and made quite a lot of noise. When he wants out, he wants out and there is no room for discussion 😉 . After a little more acrobatics Dany got dressed in her tent is more or less presentable as she steps out of the tent. We have agreed that the one who is awake simply yells a „good morning“ out into the world. If there is an answer, then we are both up and get up, otherwise we give the other one a few more minutes and try again. At some point, the other one will wake up, whether he wants to or not. At home, Dany is always the first one awake, here it will probably the same, but you never know.

Of course we start our day with breakfast. Dany has poured warm water over some milk powder and then topped the whole thing with chocolate cerial. We already tried that at home and it tasted not that bad, because with the chocolate cereal one actually  has a rather warm cocoa with cereals. Early in the morning not so bad and warm is always good in this kind of weather. Dennis has made one of his trekking breakfasts. We boiled so much water that it was enough for a coffee for Dennis and a tea for Dany. We have to eat / drink the cerials and tea one after the other, because we have only taken our cups with us this time. We did not use the bowls, because we do not need them for the dinner and whether the cerials are spooned from the cup or the bowl, we do not care. We have less to carry and less clean. True to the motto: as little as possible, as much as necessary.

Since we want to go quite far  today we do not stay too long and eat a quick breakfast. Bentley and Jamiko have spent the whole time in the tent. Cuddled up into the sleeping bags. They give Dany a rather pissed off look when she wakes them up again. But we need to pack and the guys have to get up and go out. The two of them do not look like this, but after they are in their harnesses and outside, the world is already so interesting that one has to sniff and mark everything within reach. At the beginning of the tour, it is always takes up a lot of thime until we are sorted and everything is stowed away. A little more than 30 minutes later the tents are back in their bags and everything is stored in and on the backpacks. We strap on thehipbelts and Dennis helps Dany to put on her backpack. And then we are off again.

A brief look back: have we lost anything ? No, great, then we can go on.

Except for the small spot where we had our burner, you can not see that we were there. That’s how it should be. We do not want to leave more than our footprints. For everything else, nature is too precious . We do not want to leave any garbage behind or damage something, it is legal to put the tent up everywhere and we think that is really great. Just because you have so many freedoms, it is important that everyone sticks to the rules, because only then can this freedom can continue to exist. If the people don’t behave, we would not be surprised if the law is changed. We are accustomed to it from Germany, that everything is provided with many rules and regulations- therefore we appreciate this freedom we have here .

Today is a good hiking day for us and we can walk 30 minutes without break. We take a break at a wooden bridge. At least we try. Because the guys have seen a squirrel…

Dennis manages to make a few pictures and we continue our way. A relaxed break is not possible when three dogs are trying to climb a tree 😉 . Our next break is at the place where we camped in 2014. Purely for sentimental reasons, we run a bit up and down and everything is like was three years ago. Even the fire site is still there and it looks like it was further developed by other hikers. This is the beauty of those places, the campgrounds are always easy to spot: close to the water, nice ground and if the materials of the environment allow, there  is a fire place available and sometimes people even builded seats. Good for us, because the better the place is, the surer we are that we can spend a good nights sleep here. So many hikers can not be wrong;)

After this somewhat longer break we go on and pretty quickly we gain in height. The forest border is reached quickly and then we pass the tree line. From now there are only rocks and more rocks. Every now and then a particularly sturdy tree stands its ground. Although we have a mega view, the disadvantage of this open area however is that it is quite windy. During our break we hide behind big rocks. Dennis walks off again with the camera first in the one and then in the other direction.

Dany stays with the dogs. While we sit there and enjoy the view, it slowly begins to rain. Not much, but so much that it is unpleasant. More or less quickly, we shoulder the back packs and walk on. Our path leads us downhill again into wooded area. Here it is not windy, but because the summer was quite rainy and the weather is not the best at the moment, it is here very muddy. We are once again grateful for our hiking boots. So we get dirty shoes, but our feet remain dry. Jamiko and Bentley try to make their way as muddless as possible. They jump over the puddels or walk around them. Scotty on the other hand doesn’t care at all if he gets wet or muddy. Much to Dennis’s delight ;).  We are not sure if it does not matter to him, if it is fun or if he simply does not get it that he could pass those muddfiels without getting that dirty. Well,  we don’t care, it does not seem to disturb him and as long as he is motivated and has fun, he can do whatever he wants.

Somehow we will get him clean again before he has to go in the tent tonight. In Sylen, we have left the marked trail and followed an unmarked path, but it is marked on the map. However, this path is so well walked that we have no problems following it. In places where the trail is not as easy to see, for example in a gravel field, hikers have created litte stone struktures. Here, small stones are piled up on a larger rock. This unnatural, formation shows where we have to go. Those stonemen can be very hight. We found a few even taller than Dany.

 

 

At the foot of one of the mountains, in the shelter of small trees and rocks, we eat lunch. Armed with a walkie talkie and the empty water bottles, Dany makes her way to the river. We can hear it, but it’s still a good walk away. We play around with the walkie talkies and explore the area. After Dany is back with full water bottles, it is  Dennis turn to go and to take a few pictures. The dogs are tied to our backpacks. Even if they wanted to run away, they would have to drag the heavy backpack and they with that weight they are certainly not that fast. But only to be sure, one of us always remains with them. We do not want them to think that we might  leave them behind. You do not know what is going on in a dogs head …

 

 

While we are taking a break, we even see two other hikers heading for Sylen. These are the first people we have seen since yesterday afternoon. Of course it starts to rain again when we want to go. Fortunately, the clouds were so wrapped around the mountains that we got out of the drizzle quickly. During today’s tour, nature is rewarding us with the most diverse areas: forest, high plateau, rocky desert, marshy area, huge boulders, small lakes and some small river. So we walk along the trail and around 4 pm we stumble over a beautiful campground in the forest. The ground is totally level and there is enough space for both tents and a large pine tree. A river and even a fire place with three benches is there. Actually, we wanted to go a little further today: according to the map it would have to be as little less than two or three kilometers, but we do not want to miss out on such a beautiful campground. We are also not sure whether there will be such a good place again within the next few kilometers. We briefly discuss it and then decide that we will stay here for the night.

 

The backpacks are once again thrown onto the ground and then we tie the boys to the surrounding trees. Dany takes the pack bags from Jamiko and Scotty, and the two seem to have already understood that we are not going any further. The tents are quickly set up.  Jamiko is happy to get into his jumpsuit and disappears immediately in the tent. There he makes himself as small as possible and Dany covers him with his sleeping bag. Number one is already cozy and happy. Bentley is next. He is freed from his harness and stuffed into his coat. He also disappears voluntarily and quite quickly in the tent and makes himself comfortable. Number two is also securely stowed. What about  number three? Number three has much better things to do than sleeping in the tent. Scotty is totally engrossed with his environment and does not seem to be tired at all. He sniffs, takes a pine cone and plays with it, smashes nearby sticks and tries to catch moths.  In any case, the moths are not stupid, they find their way between our inner and outer tents and make themselves comfortable there. It is seems to be pleasantly warm there. In the small tent it seems to be more comfortable, because after an hour, 50 of those moths settled there and they seem to be quite satisfied with their choice. Dany does not mind, because they can’t get in the tent. And if it helps them to survive one more night, we will not drive them out… Dennis and Dany quickly explored the coming trail. Dennis went first and took some pictures. When he returns to Dany, he tells of a fairly steep stretch of road that is totally muddy. Can we get down there with the dogs without problems tomorrow? Dany takes things in hand and goes to take a look while Dennis stays with the dogs. The descent is actually quite steep and muddy, but Dany can give an all clear. If we go slow, then we will be able to make it.

We boil the water for the dinner our small stove at the fire place. It’s nice to be sitting on an actual bench again. The water is boiling, and we fill it in our ready to eat packs. But before we can take the first bite it starts to rain.. again…. Unfortunately this time it is not a drizzle, but thick drops fall from the sky.  As fast as we can we pack everything up and throw it into the big tent. Scotty, who was still out there with us, is also quickly rushed into the tent. Then we make ourselves comfortable on Dennis Thermarest. Dennis has noodles with bolognese and Dany noodles with mushrooms and onions. Dennis food is great, with Bolognese you can not go wrong. Dany’s food is … well … she is hungry… It is not disgusting, but it is not particularly tasty either. The noodles looked more like something that’s dead in the water. And the consistency was not much better …. And – oh, joy – Dany has another one in her bagpack.

After the meal, we clean our teeth and do things you would rather do on your own and then we will disappear in our tents. The big tent gets quiet quit quickly, while Dany is still struggling in the small tent to change into the night clothes. Bentley and Jamiko have already found their sleeping spots and they only raise their heads at all those noises.  At 7 pm we go to sleep .

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