Trekkingrucksack richtig gepackt

Trekkingrucksack richtig gepackt

Was kommt in meinem Trekkingrucksack wo hin? Dieser Frage wollen wir uns heute widmen.

Als Faustregel kann man grundsätzlich sagen, dass man maximal 25% des eigenen Körpergewichts über einen längeren Zeitraum tragen sollte. Das geht natürlich auch nur mit entsprechendem voran gegangenem Training. – Klappt bei uns nicht immer so ganz, denn das viele Hundefutter wiegt auch so einiges und es muss ja schließlich mit. Die Jungs wollen ja essen… 😉
Von daher liegen wir definitiv über den 25%, aber im Laufe der Tour wird der Rucksack ja auch schnell leichter… Knapp ein 1 kg Essen für uns und die Hunde kann man pro Tag bei uns abziehen 😉

Aber was kommt den nun in welches Fach?

Bodenfach:
Dieses Fach wird mit leichten Sachen befüllt (z.B. Schlafsack oder Daunenjacke). Die Lücken kann man dann noch mit anderen kleinen und leichten Dingen (Socken, Unterwäsche, …) ausstopfen, denn die beste Basis schafft man mit einem prall gefüllten Bodenfach.

Hauptfach:
Schwere Gegenstände kommen an den Rücken. Der Schwerpunkt des Rucksacks sollte dicht am Rücken, ungefähr auf Schulterhöhe, liegen. So kann das Gewicht des Rucksacks den Oberkörper nicht nach hinten ziehen. Auch hier werden die Lücken wieder mit kleineren Gegenständen gefüllt.

Deckelfach:
Kleinigkeiten und Dinge, die man schnell erreichen muss werden in das Deckelfach gepackt.

Außenfächer:
Damit man nicht ständig hängen bleibt und dem Wind eine geringe Angriffsfläche bietet, sollten alles Dinge, die in die Außenfächer gesteckt werden so kompakt, wie möglich befestigt werden. Auch hier muss auf die Gewichtsverteilung geachtet werden, sonst zieht der Rucksack nach einer Seite.

Um die Organisation im Rucksack einfacher zu halten benutzen wir Packbeutel in verschiedenen Farben. Einen für die Kleidung, einen für unser Frühstück, einen für unser Abendessen und einen für das Hundefutter. Wenn der Beutel auch noch wasserdicht ist muss man sich keine Sorgen machen, falls der Rucksack mal ins Wasser fallen sollte oder man vomn einem plötzlichen starken Regenschauer überrascht wird.

ABER! Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr!

Wir legen vor einer Tour alles raus, was man eventuell brauchen kann und teilen das Ganze dann auf drei Stapel auf:

  1. Muss auf jeden Fall mit
  2. Wäre schön, wenn es mitkommt
  3. Nicht unbedingt notwendig

Nach diesem Prinzip schauen wir dann, was wirklich in den Rucksack passt und was zu Hause bleiben muss. Wenn der Rucksack gepackt ist, dann wiegen wir und entscheiden dann, ob der aktuelle Inhalt nochmal nach dem drei-Stapel-Prinzip aussortiert werden muss.
Man meint gar nicht, wie viel überflüssiges Zeug man am liebsten mitnehmen will, was aber gar nicht nötig ist. 😉

Habt ihr auch Tipps, wie ihr euren Rucksack am besten packt, oder wie ihr entscheidet, was alle mit auf Tour muss? Dann rein damit in die Kommentare! 😉

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