31.12.2017

31.12.2017

31.12.2017

Wie an den Tagen zuvor frühstücken wir so gegen 8:30 Uhr. Dany war mit den Jungs schon im Garten und konnte berichten, dass es zwar windig, aber immerhin trocken ist. Nach dem Frühstück werden wir uns alle fertigmachen und dann eine Runde zum Strand gehen. Die Mädels dürfen auf jeden Fall nochmal flitzen.
Danach steht ein kleines Fotoshooting auf dem Plan. Dennis möchte mit den Mädels die „Fang das Leckerchen“ Bilder ausprobieren. Danach möchte er noch  Einzelbilder von den beiden Mädels im mobilen Fotostudio machen. Mal sehen wie sie mitmachen. Vielleicht dürfen die Jungs auch nochmal kurz ran.

Wir sind grade dabei die Schuhe und Jacken anzuziehen und natürlich fängt es prompt an zu regnen an. Wobei, das ist nicht ganz richtig, es nieselte schon vorher, aber jetzt kommen etwas dickere Tropfen runter. Wir gucken nochmal in die Wetterapp uns entscheiden uns dafür, einfach mal los zu gehen. Die Hunde müssen ja eh raus und wir sind ja nicht aus Zucker. 😉
Jamiko hat heute dann auch das erste Mal diesen Winter seinen dicken Mantel an, denn kalt und nass, das ist nix für unser Tupfentier. Ohne seinen Mantel wäre die Stimmung wieder so schnell auf dem Nullpunkt angelangt, so etwas wollen wir dann doch so lange es geht hinauszögern. 😉
Den Huskies und Bentley macht das Wetter nicht so viel aus. Wir werden bei Bentley darauf achten, dass er nicht friert, aber solange wir unterwegs und in Bewegung sind, wird ihm schon nicht kalt werden.
Bereits nach den ersten Schritten aus dem Haus merken wir schon, wie windig es wirklich ist. Das sind dann doch schon kleine Sturmböen. Mal sehen, wie das dann am Strand so ist. Vielleicht biegen wir auch vorher ab und gehen durch die Dünen. Das werden wir spontan entscheiden.
Der kurze Weg zum Strand ist schnell zurückgelegt und es wird immer stürmischer. Wir wollen aber trotzdem ans Meer und stemmen uns alle gegen den Wind. Am Strand ist es noch heftiger und die Regentropfen zwicken richtig doll, wenn sie ins Gesicht klatschen. Zum Glück haben wir alle unsere dicken Winterparkas an und frieren so nicht. Die Hosen sind zwar schon durchgeweicht, aber das geht soweit noch. Wir bewegen uns ja.
Das Gute an dem Wetter ist, dass es am Strand fast menschenleer ist. Wir entscheiden uns in die Richtung zu gehen, in der wir nur ganz weit entfernt zwei Menschen sehen.
Die Mädels dürfen dann auch wieder ohne Leine rennen. Dennis schnappt sich erst Scotty und rennt mit ihm ein bisschen über den Strand und danach wird getauscht. Dany nimmt Scotty und Dennis schnallt Jamiko an seinen Bauchgurt. Damit das Tupfentier auch ein bisschen laufen kann, rennt Dennis mit ihm den Strand rauf und runter.
Da Bentley ein super Jäger ist und im Moment nur Dennis und Jamiko zum jagen da sind, darf der kleine König auch (allerdings mit Leine dran) hinter den beiden herflitzen. Natürlich sind die kleinen Terrierbeine zu kurz und er kann nicht mithalten, aber er verfolgt sie und rennt dann auch noch ein paar Mal mit hin und her.
Wir können aber deutlich erkennen, dass er bei jedem Sprint langsamer wird und irgendwann reicht es ihm dann komplett. Dann trippelt er wieder zu Dany und wartet drauf, dass diese wieder die Leine nimmt. Da wir alle nass sind und uns dann doch zumindest an den Beinen so langsam kalt wird, machen wir uns wieder auf den Weg zum Ferienhaus. So schön ist es dann doch nicht am Strand. Das Meer ist zwar recht beeindruckend mit den großen Wellen und das Getöse ist auch nicht ohne. In Kombination mit dem Wind müssen wir uns hinterher sogar anschreien, damit wir uns verstehen können.

Der Rückweg zum Haus dauert nicht zu lange. Damit die Hunde den ganzen Sand nicht direkt in das Haus tragen dürfen sie nochmal kurz im Garten laufen. Nur Bentley will lieber sofort in das Haus. Bisher hatten wir Glück und es wurden nicht so viele Böller gezündet, aber auf dem Rückweg hat es dann doch ein paar Mal geknallt und Bentley konnte man deutlich ansehen, dass er Angst bekommt. Wir lassen ihn also schnell in das Haus und die anderen vier Hunde toben nochmal im Garten. Wobei da nicht so viel mit toben ist, denn die Jungs und Mädels scheinen vom Strand noch ordentlich platt zu sein. Drinnen trocken wir alle noch kurz ab und dann ist schnell Ruhe. Dany bereitet die Aioli für das Raclette heute Abend zu, denn die muss noch ein bisschen durchziehen. Dennis kümmert sich um den Rest der Saucen.

Danach zieht sich Dany noch fürs Laufen um. Diesmal allerdings ohne Hund, denn es wird nun sicherlich zu voll am Strand und in den Dünen sein. Außerdem wollen Dennis und Stefan ja morgen mit den Hunden ca. 8km scootern und dann eine Pause machen und dann die Strecke wieder zurück fahren. Da muss Scotty dann heute nicht auch noch laufen gehen.
Dany geht also raus und läuft die Strecke, die sie bereits mit Jamiko gelaufen ist. Die 6km sind aber mega anstrengend, denn der Wind ist nicht gnädig. Die kompletten 3,5km Rückweg sind nur Gegenwind. Das war so schlimm, dass man im Gehen fast so schnell war, wie beim laufen. Dementsprechend schlecht war dann auch die Zeit 😉 Aber immerhin wurde sich bewegt.
Wieder im Haus angekommen und nach der Dusche geht Dany mit den Jungs ins Zimmer, denn nun sind die Mädels mit ihren Fotos dran. Dennis baut alles auf und lichtet die Models ab. Danach sind die Jungs auch nochmal kurz dran und dann geht es schon wieder zum Spielen in den Garten. Bentley würde gerne mitspielen, traut sich aber aufgrund der Knaller nicht so richtig nach draußen. Es sind zwar nicht so viele Böller wie zu Hause in Deutschland, aber ab und zu knallt es dann doch recht laut.

Den Rest des Nachmittags verbringen wir im schön warmen Ferienhaus. Abends essen wir dann gemütlich Raclette, spielen noch ein paar Spiele und dann ist es schon kurz vor Mitternacht. Bentley und Jamiko haben sich schon was länger in das Schlafzimmer verzogen und harren der Dinge die da kommen mögen. Um 0 Uhr stoßen wir im Garten an und beobachten das Feuerwerk um uns herum. Es ist nicht zu viel, aber doch schon einiges. Die Huskies sind völlig unbeeindruckt. Dany geht bei Jamiko und Bentley schauen.
Erfreulicher Weise kommt Bentley sogar unter dem Bett hervor, freut sich und lässt sich beschmusen. So schlimm ist dieses Silvester wohl nicht für den kleinen Mann. Wir bleiben noch ein bisschen auf und gehen dann aber doch recht zeitig ins Bett. Morgen wollen Dennis und Stefan ja schon früh los.

dav

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