19.04.2018: Tag 1 Grövelsjön

19.04.2018: Tag 1 Grövelsjön

English version below


Diese Nacht haben wir definitiv besser geschlafen, als in der vergangenen. Naja, wenn man eine Nacht im Auto mit einer Nacht im Ferienhaus vergleicht, dann kann es ja nur besser sein, als im Auto 😉

Für heute haben wir uns keinen Wecker gestellt. Heute haben wir nicht so viel vor. Wir wollen mit den Jungs eine Runde gehen und dabei die Schneeverhältnisse in Augenschein nehmen und dann werden wir nochmal nach Idre fahren und im ICA einkaufen. Viel mehr wollen wir nach der langen Fahrt auch nicht machen.

Die Jungs sind immer noch müde und da wir zwei Wochen hier sind haben wir auch keinen Stress, denn es ist ja Zeit satt. Dany geht mit jedem der Jungs einzeln vor die Tür, damit diese ihr Geschäft erledigen können. Aber das ist gar nicht so einfach,  wie gedacht.

Gestern haben wir ja schon festgestellt, dass der Schnee nicht der tragfähigste ist, und als Dany dann mit Scotty in Richtung Straße geht, knirscht es plötzlich und dann steht / sitzt Dany schon bis zum Po mit einem Bein im Schnee. Der Husky macht große Augen und fragt sich, warum es denn nicht weiter geht. Dany steckt erstmal fest und muss (voll peinlich..) wie ein Käfer über die Seite rollen, um aus dem Loch zu kommen. Naja… vielleicht hat es ja keiner gesehen, ist ja noch früh. Wenn man sich vorsichtig und langsam über den Schnee tastet, dann sinkt man auch nicht ein. Haben wir also wieder was gelernt.

So schaffen wir es dann auch, dass alle drei Jungs mal raus können. Dennis bereitet in der Zeit das Frühstück vor. Entspannt liegen die Jungs rum und dösen vor sich hin. Erst als wir uns fertig machen werden die drei mobil. Gegen 10:30 Uhr sind wir dann startklar. Wir nehmen vorsichtshalber den roten Wanderrucksack mit, wenn Bentley mit dem Schnee Probleme bekommen sollte, dann können wir ihn in dem Rucksack bequem zurück zum Haus transportieren.

Wir entscheiden uns erstmal die Schneeschuhe im Haus zu lassen. Wir wollen sehen, wie es sich auf den Winterwanderwegen läuft. Dafür müssen wir aber erstmal da hin kommen. Wir versinken und rollen also ein bisschen durch den Schnee, bis wir dann die präparierten Pisten erreichen. Hier geht es sich ganz gut. Man versinkt nicht tief, wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht zu weit nach rechts oder links vom Weg abkommen, dann steckt man direkt bis zum Oberschenkel im Schnee. Die Jungs erkennen auch recht schnell, dass es keine gute Idee ist den Weg zu verlassen. Denn auch die Vierbeiner machen den ein oder anderen Köpper in den Tiefschnee. Sieht auf jeden Fall lustig aus, wenn die Jungs bis zum Hals einsinken und dann erstmal verwirrt gucken. Aber sie verstehen schnell, wo man gehen kann und wo nicht. So laufen wir also den Pisten hinterher, wir kennen die Wege hier ja bereits und wissen wie wir gehen müssen, damit wir wieder an der Fjällstation auskommen. Das klappt auch soweit ganz gut. Zwar bricht immer mal wieder einer von uns ein und steckt im Schnee fest, aber das ist noch vertretbar. Wir wissen auf jeden Fall, dass wir bei den nächsten Touren immer die Schneeschuhe dabei haben werden.

Als wir so dem Weg folgen stellen wir fest, dass dieser sich bereits vor einigen Metern geteilt hat und wir auf der falschen Spur laufen. Es könnte alles so einfach sein. Wir müssten nur die paar Meter zurück gehen und dann auf die richtige Spur wechseln, aber das wäre ja zu langweilig. Nach kurzem zögern haben wir beschlossen die 3 Meter zur anderen Spur einfach stumpf auf direktem Weg zu queren. Das das natürlich in hüfthohem Schnee endet hätten wir ja nicht vorhersehen können 😉

Dany krabbelt auf allen Vieren rüber,  Jamiko macht den Schneepflug und Bentley hüpft hinterher. Dennis und Scotty ergeht es nicht besser. Auch Dennis ist bis zum Oberschenkel im Schnee und muss ordentlich kämpfen, bis er auf der anderen Seite ist. Aber wir schaffen das und setzen den Weg fort. Es ist sehr anstrengend so durch den Schnee zu wandern und wir sind froh, als wir an der Fjällstation ankommen und den Rest des Weges über die Straße zurück gehen können. Insgesamt haben wir grade mal 5,21km hinter uns gebracht und dafür 1:26 Stunden gebraucht. Keine Meisterleistung, aber wir wollten ja auch nur ein bisschen raus, damit sich die Jungs bewegen können. Das haben wir geschafft und offensichtlich war die Runde nicht nur für uns anstrengend, denn die Jungs liegen, keine fünf Minuten nachdem wir im Haus sind, schon wieder auf ihren Plätzen und schlafen.

Bei einem Kaffee erstellen wir eine Einkaufsliste mit Dingen, die wir in den nächsten Tagen brauchen werden.

Die Fahrt zum ICA nach Idre dauert etwas mehr als 30 Minuten, da müssen wir vorher schon genau wissen, was wir wollen und vergessen sollten wir auch nix 😊 Jamiko und Bentley bleiben, während wir einkaufen fahren im Haus und können weiter schlafen. Scotty nehmen wir mit, denn dem kleinen Husky trauen wir in dem Holzhaus doch nicht so ganz. Wir wissen, dass er gerne etwas anknabbert und wenn die drei hier zu heulen anfangen, ist das auch nicht so das Wahre. Also packen wir den Husky in seine Box und fahren nach Idre.

Knapp 1 3/4 Stunde später sind wir dann mit dem Einkauf durch und schleppen die drei Tüten zum Ferienhaus. Der Schnee macht die Sache nicht unbedingt einfacher und so sackt Dennis mitsamt den Tüten bis zum Oberschenkel ein und kommt alleine nicht weiter. Dany bring Scotty ins Haus und geht dann zwei von den drei Tüten holen. So schaffen es dann die Einkäufe und auch Dennis sicher ins Haus. Die Jungs freuen sich natürlich, dass sie alle wieder zusammen sind und toben kurz im Haus herum. Danach legen sich alle drei wieder hin und dösen noch eine kleine Runde bis es dann Abendessen gibt. Wir machen heute auch nicht mehr viel, eigentlich schauen wir der Sonne beim untergehen zu. Das Farbenspiel im Himmel ist so schön, dass Dennis nochmal die Kamera und das Stativ holt, um von der Terrasse aus den Sonnenuntergang zu fotografieren.

 


This night we definitely slept better than last night. Well, if you compare a night in a car with a night in a cabin, it can only get better  😉

We didn’t set an alarm for today. We don’t have so much planned for today. We want to go for a walk with the boys and take a look at the snow conditions and then we will go back to Idre and do some shopping in the ICA. We don’t want to do that much more after the long drive.

The boys are still tired and since we are here for two weeks we have no stress, because there is enough time. Dany takes each of the boys for a walk individually so they can do their business. But that’s not as easy as we thought. Yesterday we already noticed that the snow is not very firm (Is that the right word?….), and as Dany walks with Scotty towards the road, there is a sudden crunching noise and then Dany is already standing / sitting up to the butt with one leg stuck in the snow. The husky is wide-eyed and wonders what is going on. Dany is stuck and has to roll over the side like a beetle to get out of the hole. Well… maybe nobody saw it, it’s still early. If you make your way very slowly and carefully over the snow, you don’t sink in either. So we learned something again- do not stomp through the snow like an elephant!

While Dany walks the dogs Dennis prepares breakfast. During breakfast the boys are dozing in their favourite spots. Only when we start get ready to go out again the three become mobile. Around 10:30 am we are ready to go. We take our red hiking backpack with us as a precaution, if Bentley should get problems with the snow, then we can carry him comfortably back to the house in the backpack.

We decide to leave the snowshoes in the house. We want to see how it is on the winter hiking trails. But we have to get there first. So we sink and roll a bit through the snow until we reach the prepared slopes. We are doing all right here. You don’t sink in too deep, we just have to be careful not to go too far to the right or left of the path, then you are directly up to your thigh in the snow. The boys also realize quite quickly that it is not a good idea to leave the way. Our  four-legged friends take one or two head first dives into deep snow. Looks funny when the boys sink down to their necks and the confused look is golden. But they quickly understand where to go and where not to go. So we follow the slopes, we already know the paths here and know how to circle back so that we can get by again at the cabin. That works quite well so far. Every now and then one of us breaks in and is stuck in the snow, but that is still justifiable. We decide that we will always have our snowshoes with us during the next tours.

As we follow the path we realize that it has already divided in two separate path a few meters ago and we are walking on the wrong lane. It could all be that simple. We’d just have to go back a few meters and then change to the right lane, but that would be too boring. After a short hesitation we decided to cross the 3 meters to the other lane just bluntly on the direct way. That this of course ends in waist-high snow we could not have foreseen 😉

Dany crawls over on all fours, Jamiko does the snowplough and Bentley jumps behind. Dennis and Scotty aren’t faring any better. Dennis is also in the snow up to his thigh and has to fight hard until he is on the other side. But we make it and continue on our way. It is very exhausting to walk through the snow like this and we are happy when we arrive at the mountain station and can walk the rest of the way back across the road. Altogether we only managed 5,21km and took 1:26 hours. Not a masterstroke, but we just wanted to get out so the boys could move a bit. We managed that and obviously the round was not only exhausting for us, because the boys are lying, not five minutes after we are in the house, on their places with closed eyes and if you are very quiet you can hear Bentley snoring.

 

With a coffee we create a shopping list with things we will need in the next few days.

The drive to the ICA in Idre takes a little more than 30 minutes, so we have to know exactly what we want and we should not forget anything 😊 Jamiko and Bentley can stay in the house and continue sleeping while we go shopping. We take Scotty with us, because we don’t really trust the little Husky in the wooden house. We know that he likes to nibble on something and we don’t want to come back ans find out that he turned the house into a giant chew toy. So we put the husky in the car and drive with him to Idre.

About 1 3/4 hour later we are back and Dennis is dragging the three bags to the cabin. The snow doesn’t necessarily make things any easier, so Dennis sinks in with the bags up to his thigh. With the bags he ist truly stuck. Dany take Scotty to the house and then goes get two of those three bags. The groceries and Dennis make it safely into the house 😊

The boys are of course happy that they are all together again and play briefly around the house. Afterwards all three lie down again and doze another small round until dinner is served. We don’t do much today either, actually we watch the sun set. The play of colours in the sky is so beautiful that Dennis gets the camera and the tripod to take pictures of the sunset from the terrace.

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